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Suchergebnis für "auf Achse sein"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
auf Achse sein 
ÜS
unterwegs sein "In meinem Beruf als Vertreter ist man ständig auf Achse"; "24 Stunden auf Achse. In diesem Artikel zeigen wir euch, dass in München zu jeder Uhrzeit was los ist"; "Ratgeber auf Achse. Der Beratungsbus der Verbraucherzentrale macht am Mittwoch Station in Ribnitz-Damgarten"; "Auf Achse mit den eigenen vier Wänden: Von einem, der auszog, mit seiner Familie versuchsweise einmal Urlaub mit dem Wohnmobil zu machen" umgangssprachlich; Achse stammt von der indogermansichen Wurzel "ag-", die auch in lat. "agere" (treiben, handeln) und damit in Fremdwörtern wie Aktion oder Agent enthalten ist. Diese Wurzel bedeutet ursprünglich mit geschwungenen Armen treiben, so dass auch "Achsel" wurzelverwandt ist. Die Redensart "auf Achse sein" ist erst im 20. Jahrhundert aufgekommen 
die Achse des Bösen 
ÜS
Vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush 2002 geprägtes Schlagwort. Mit der Achse des Bösen meinte er die Staaten Iran, Irak und Nordkorea und behauptete, diese hätten sich mit Terroristen verbündet   
auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein 
ÜSL
im Begriff / kurz davor sein "Bißdorf ist auf dem besten Weg, sich für die Olympischen Spiele von Athen zu qualifizieren"; "So ist Linux auf dem besten Weg, für eine Vielzahl innovativer Unternehmen zum professionellen Business-Modell zu werden"; "Vielmehr schienen die Nordhorner beim 21:15 nach 38 Minuten auf dem besten Weg, nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu dürfen"; "Ein privat finanziertes Museum mitten in der deutschen Provinz ist auf dem besten Wege dazu, den Kunsttempeln in den Großstädten den Rang abzulaufen"; "Valentin, ein sechzigjähriger Zirkusdirektor, hat kürzlich seine Frau verloren, mit seinem in letzter Zeit erfolglosen Zirkus ist er überdies schwer verschuldet, und so ist er gerade auf bestem Weg, sich langsam alt zu fühlen, als plötzlich völlig unverhofft der Brief eines Kindheitsfreundes aus Arabien bei ihm eintrifft"; "Die Menschheit betreibt Raubbau an den Ressourcen der Erde und ist auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen" Der Superlativ "bester Weg" eignet sich wie andere stark positive Bewertungen besonders gut zur Vermittlung ironischer Absichten. Der "beste Weg" kann daher auch das Gegenteil bedeuten, nämlich ein "schlechter" Weg (siehe letztes Beispiel). Zu "Weg" siehe auch "seinen Weg machen / gehen
auf der Walz / Walze sein; auf die Walz / Walze gehen 
ÜSL
(als Handwerksbursche) auf Wanderschaft sein  umgangssprachlich, veraltet; "Walze" geht auf walzan (sich drehen, fortbewegen) zurück. Wie zu erwarten, ist dieser Ausdruck vor allem in der Sprache der Vagabunden - dem Rotwelsch - verbreitet gewesen, er meinte aber auch die Wanderschaft der Handwerksburschen. Der Wortstamm "walz-" bezeichnet meist drehende Bewegungen und findet sich auch wieder in "wälzen" und im "Walzer". Eine bayerische Verordnung von 1760 verbot "walzende Tänze" (Drehtänze). Das Wort Walzer selbst ist wohl von Schiller im Jahre 1781 geprägt worden, und zwar in dem Gedicht "Eberhard der Greiner": "Und Weib und Kind im Rundgesang / Beim Walzer und beim Becherklang / lustfeiern unser Glück". Im Jahre 1886 ist in Wien der erste Walzer auf der Bühne getanzt worden und eroberte als Wiener Walzer rasch ganz Europa. Auch engl. waltz und franz. valse sind vom Deutschen abgeleitet. Zum Schluss sei noch das leicht negative Wort "Wälzer" für dickes Buch erwähnt. Es handelt sich dabei um eine für 1768 bezeugte scherzhafte Lehnübersetzung für lat. "volumen" mit der Bedeutung "Schriftrolle" 
mit etwas / jemandem auf Du sein / stehen; mit etwas / jemandem auf Du und Du sein / stehen 
ÜS
etwas / jemanden gut kennen; mit etwas vertraut sein; etwas / jemandem nahe sein; jemanden duzen "Mit der Natur 'auf Du' sein bei Wanderungen in der Umgebung im romantischen Ilztal"; "Doch nicht nur mit Picasso war Brignoni auf Du und Du, auch mit Giacometti, mit Mondrian, mit Breton und vielen anderen"; "Mit dem Tod auf Du - Sie war die erste Wissenschaftlerin, die das Tabuthema Sterben systematisch erforscht hat"; "Nicht zuletzt soll diese Zeremonie beweisen, dass die Sozialisten mit den größten Helden der Republik auf Du und Du stehen, dass sie fähig sind, das Land zu regieren und weder Angst vor Ritualen noch vor der 'grandeur', der Größe haben, die in Frankreich zur Machtausübung gehört"; "Und unter dem Label Ceel agieren die jungen Herren auch im Alltag mit viel Humor, kennen in ihrer Heimat jeden Winzer, mit denen sie auf Du und Du stehen"; "Der Society-Experte und Modejournalist ist auf Du und Du mit den Reichen und Schönen und hat schon viel gesehen"; "Das Landesstudio Niederösterreich ist auf Du und Du mit der 
Bevölkerung, seine Berichterstattung ist eine Berichterstattung aus
 dem Land und für das Land"; "Deshalb unterstützt er den RT-Club, steht auf Du und Du mit Präsident Suhne und seinen Mannen, hilft ihnen, Anträge an den Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport zu formulieren"  
Bier auf Wein, das lasse / lass sein; Bier auf Wein, lass das sein 
ÜS
Man sollte nicht zuerst Wein und dann Bier trinken  umgangssprachlich; Dass dieser Spruch richtig ist, kann nicht bewiesen werden, denn Bier auf Wein führt nicht zu größerem Unwohlsein als die umgekehrte Reihenfolge - die Menge an Alkohol macht es eben. Die Engländer haben sogar einen Spruch mit entgegengesetztem Sinn: "Beer after wine and you'll feel fine" 
auf sein 
ÜS
wach sein "Ich war gestern bis Mitternacht auf"; "Um fünf Uhr früh war ich schon auf!"  
auf Talfahrt sein 
ÜS
wirtschaftlich schlechter gehen; absinken "Börse: Dax wegen Streits über Zypern-Hilfen auf Talfahrt"; "Deutsche Autokonjunktur bleibt im Februar auf Talfahrt"; "Tabellenletzter reagiert auf Talfahrt: Espanyol Barcelona feuert Trainer Pochettino"  
auf Zack sein 
ÜSL
fit / aktiv / flexibel / schlagfertig / fähig / tüchtig sein "Arztehefrauen auf Zack: Mit diesen Kniffen läuft die Praxis runder"; "Verkäuferin auf Zack: Diebin festgenommen"; "Vor bereits 10 Jahren hat dieser Remixer-DJ auf Zypern schon die Party-People auf Zack gebracht - heute bastelt er an seinem eigenen Label und versorgt nebenbei noch den Londoner Untergrund mit groovender Gemischtware aus tanzbaren Breakbeats ..."; "Ich habe noch keine Regattaerfahrung, aber ich bin auf Zack und würde mich sehr freuen, wenn ich die Chance hätte, wieder zu segeln!" umgangssprachlich, salopp; "Zack" ist ein Ausrufewort (Interjektion), das die schnelle Bewegung begleitet oder benennt. Wenn es zur Interjektion "zick" tritt, entsteht Zickzack, ein Wort, das die schnelle und eckige Bewegung des Blitzes bezeichnet. Im Franz. gab es im 17. Jahrhundert den gleichen Begriff (le sicsac / ziczag) als militärisches Fachwort, das die sternförmigen Wälle und Laufgräben der Festungen dieser Zeit bezeichnete. Die Redensart ist ebenfalls im militärischen Rahmen, nämlich in der Soldatensprache des 2. Weltkriegs, entstanden. Dabei gab es Quereinflüsse des seit dem 16. Jahrhundert belegten Adjektivs "zackig" (mit Zacken versehen, abweisend), die auch das Substantiv "Zackigkeit" (militärisch knapp, exakt) betreffen 
auf Draht sein 
ÜSL
1. fit / aktiv / aufmerksam / wachsam / flexibel / schlagfertig / fähig / gut informiert sein
2. telefonisch erreichbar sein 
1. "Clever, weiblich – und auf Draht? Dann sind Sie hier richtig – im Mentoring-Programm für technikbegeisterte Studentinnen"; "'Wir müssen auf Draht sein', bringt Vorarbeiter Meyer von der Firma XYZ die Anforderungen auf den Punkt"; "Wir sind immer auf Achse und schwer auf Draht"; "Beim Rückrunden-Start des BVB will Großkreutz auch auf dem Platz wieder voll auf Draht sein. Mit dem Auswärtsspiel beim Bundesliga-Dritten Leverkusen soll die Aufholjagd der Krisen-Borussia endlich beginnen"
2. "So ist die Stadt Köln seit 2003 'auf Draht' und bietet durch ihr kommunales Call-Center eine zentrale Anlaufstelle"; "Draht ist der Wegbereiter in der Telekommunikation sowie digitalen Welt. Wir sind immer und überall verbunden, auf Draht eben" 
umgangssprachlich, 2. selten; "Draht" meint ursprünglich "das Gedrehte". In der Redensart ist der Draht das Sinnbild der Verbindung, der Schnelligkeit und der Informationsübertragung. Und so wird sie oft auch in Slogans o.ä. auf das Telefonieren bezogen. Bei der Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Wendung war wohl ursprünglich der Telegrafendraht gemeint 
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