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Suchergebnis für "etwas war nicht im Sinne des Erfinders"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas war nicht im Sinne des Erfinders 
ÜS
etwas war so nicht geplant / gedacht  umgangssprachlich 
Das wars / war's / war es dann wohl! 
ÜS
1. sagt man, wenn etwas erfolglos / unglücklich zu Ende gegangen ist und keine Chance mehr besteht, die Sache weiterzuführen; sagt man, wenn ein Plan nicht mehr realisierbar ist; sagt man, wenn sich eine Behauptung als falsch herausstellt
2. (wertneutral) die Sache ist zu Ende 
1. "Das wars dann wohl - Trennung, Scheidung, Beziehungsende & Loslassen"; "Ja, letztes Jahr haben sie uns bei dem anderen Auto die Scheibe eingeschlagen und jetzt das hier. Ich könnt heulen. Das wars dann wohl wahrscheinlich mit unserer Hochzeitsreise"; "(...) Dass ein Masthuhn nach nur 2% seines möglichen Lebensalters geschlachtet wird, und ein Mastschwein nach 5%. Das hilft wirklich in den Kopf zu bekommen, dass eigentlich so gut wie alle Zuchttiere in ihrer Kindheit bzw. Jugend geschlachtet werden - auch bei Freilandhaltung oder superduperlieber Haltung. Das wars dann wohl mit dem 'volles glückliches Leben' der Nutztiere"; "Die Seite ist tot. Die Telefonnummer ist tot. Die E-Mail-Adresse ist tot. Das wars dann wohl. So funktioniert Kapitalismus! Ellbogen raus, nehmen was man kriegen kann und dann schnell wieder verschwinden"; "Jody ist ein Teenie und steht total auf die Regulators, eine angesagte Rockband. Auf das Konzert hatte sie sich wochenlang gefreut, doch dann starb ihr Opa, der einzige Mensch, der cool war und sie verstanden hat. Sie sprengt die Beerdigung, woraufhin ihre Mutter die Eintrittskarte zerreißt. Das war's dann wohl. Doch Mac, Jodys bester Freund, fährt sie nicht nur zum Gig, sondern schenkt ihr auch seine Karte"; "Dann lässt sich die Aufbewahrungsbox mit viel Kraft und fiesem Quietschgeräusch endlich aufziehen. Dabei hüpfen die Ohrstöpsel von ganz allein aus der grünen Plastikbox. Das war's dann wohl mit der vom Hersteller hoch angepriesenen hygienischen Handhabung"; "Das Programm startet nicht. Das ist bei dem Preis nicht akzeptabel. Ich ärgere mich wegen des verlorenen Geldes. Das war's dann wohl" umgangssprachlich; 2. selten 
nicht alle Sinne beisammen haben; nicht seine fünf / sieben Sinne beisammen haben; nicht alle beisammen haben 
ÜSL
1. leicht verrückt sein; etwas Unverständliches tun; unvernünftig sein
2. zerstreut / unkonzentriert / ohnmächtig / verwirrt sein 
1. "Du hast wohl nicht alle beisammen!"; "Wohl nicht die Sinne beisammen, wie?"; "Das macht doch keiner freiwillig, der seine fünf Sinne beisammen hat"; "Einer so genannten Föhnwand (Wolkenwand auf der Leeseite des Gebirges), nähert sich kein vernünftiger Pilot, der seine 7 Sinne beisammen hat"; "Niemand, der seine fünf Sinne beisammen hat, kann glauben, das, was heute stattfindet, sei das Ende der Geschichte und die Welt sei in Ordnung"; "Kein Mensch ist zu sehen, denn wer seine fünf Sinne beisammen hat, hütet sich, den Hafenbezirk nach Einbruch der Nacht zu betreten"; "Nach rationalen militärischen Erwägungen würde keine Macht, die ihre Sinne beisammen hat, einen so dummen Fehler begehen, die Erfahrungen der Sowjets mit dem Bergkrieg in diesem Gebiet zu wiederholen"
2. "'Wir haben noch alle Sinne beisammen' - Naturerlebnis mit allen Sinnen"; "Es dauerte einen Moment, bevor ich meine fünf Sinne beisammen hatte, um zu realisieren, dass der Brief wirklich für mich war"; "Um die Mitte des Monats sollten Sie sich ausgetobt haben, denn jetzt müssen Sie Ihre fünf Sinne beisammen haben, um dem Chaos Herr zu werden"; "Natürlich war es nicht beleidigend gemeint, aber da ich betrunken war und meine Sinne nicht beisammen hatte, muss ich es wohl übertrieben haben, und der Mann fühlte sich beleidigt" 
Siehe auch "nicht (mehr) bei Sinnen sein
nicht mehr Herr seiner Sinne sein 
ÜSL
einen Sinneseindruck falsch interpretieren; verwirrt sein  Siehe auch "Herr der Lage sein
seiner (fünf) Sinne nicht mehr mächtig sein 
ÜSL
ohnmächtig / nicht mehr bei Verstand / Bewusstsein sein; die Kontrolle über sich verlieren "Es ist nicht das Rauschmittel, das zu verurteilen ist, sondern die Berauschung, denn diese ist es, die den Menschen in den entwürdigenden Zustand versetzt, in welchem er seiner Sinne nicht mehr mächtig ist"; "Sag einfach das nächste Mal, dass Du Deiner Sinne nicht mehr mächtig warst, als Du Dich als BVB-Fan geoutet hast"; "Die Wollust ist so ungeheuerlich, explosiv und berauschend, dass man wie betäubt seiner 'Sinne nicht mehr mächtig' ist und so alles Wissen um das Vergangene verliert, um aus diesem Rausch neu und nackt wiedergeboren zu werden" Siehe auch "nicht (mehr) bei Sinnen sein
etwas war für die Katz 
ÜS
etwas war sinnlos / umsonst; die Mühe war vergeblich; etwas blieb ohne Erfolg; etwas war nichts wert "War denn wirklich alles für die Katz?"; "Soll das alles für die Katz gewesen sein?"; "Deutsche Dotcom-Werbung: Acht Milliarden für die Katz"; "An durchschnittlich 85 Arbeitstagen im Jahr sind die deutschen Arbeitnehmer zwar in ihrem Betrieb - doch produktiv gearbeitet wird da nicht. Diese Tage sind eigentlich für die Katz"; "Wenn eine Diplomarbeit irgend einen Sinn haben soll, dann müssen die Ergebnisse auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft mitgeteilt werden. Deshalb ist eine Veröffentlichung der Ergebnisse in einer Fachzeitschrift absolut wichtig. Sonst ist alles für die Katz!" umgangssprachlich; Um die Redensart "das ist für die Katz" ranken sich seit dem 16. Jahrhundert sekundäre Deutungen in der Form von Anekdoten. Burkhard Waldis erzählt in seiner Fabelsammlung "Esopus" aus dem Jahre 1548 von einem Schmied, der es seinen Kunden überließ, wie viel sie ihm für seine Arbeit entlohnten. Immer, wenn er bloßen Dank erhielt, sagte er zu seiner fetten Katze: "Katz, das geb ich Dir." Nachdem die Katze verhungert war, beschloss er, seinen Lohn wie andere Handwerker selbst zu bestimmen. Ganz ähnlich ist die Geschichte von Abraham a Santa Clara (1644-1709) aus dem 17. Jahrhundert: Ein Mann, der von seinem Herrn statt Lohn nur Versprechungen erhielt, gab seiner Katze kein Futter, sondern bloß das Versprechen, sie bald zu füttern. Natürlich verhungerte die Katze. Als der Herr ihm wieder dankte und ihn ohne Lohn entlassen wollte, entgegnete er mit den Worten: "Meine Katze ist an den Versprechungen gestorben." Andere Deutungen beziehen die Redensart auf die wertlosen Essensreste, die man den Katzen zum Fressen hinwar
ein Satz mit x (, das war wohl nix)! 
ÜS4
die Hoffnung / Erwartung wurde nicht erfüllt; das Vorhaben konnte nicht realisiert werden "Bewertung: Ein Satz mit x"; "Ein Satz mit X. Leider kommt es immer mal wieder vor, dass schöne Projekte nicht realisiert werden"; "Mangels Wind werden die Segel bald wieder geborgen - war wohl ein Satz mit x"; "Satz mit x. Das war wohl nix. Groß angekündigt, konnte der erste Parteitag der Rechtspartei 'Die Freiheit' schlussendlich doch nicht stattfinden"; "Ich hatte gehofft, wir steigen aus und habe daher leider nur zwei Fotos aus dem Bus geschossen. Ein Satz mit X - das war wohl nix"; "Ein Satz mit X - das war wohl nix: Die Landesliga-Begegnung zwischen dem VfL Freiendiez und der SG Bad Marienberg wurde gestern Abend beim Halbzeitstand von 0:0 abgebrochen" umgangssprachlich, salopp; Die scherzhafte Redewendung wird bei einem Scheitern oder einer Enttäuschung benutzt. Dabei kann der Nebensatz weggelassen werden, sodass man ihn sich "hinzudenken" muss. Die orthographisch falsche Schreibweise "nix" statt "nichts" ist außerhalb von Dokumenten relativ üblich und trägt hier den scherzhaften Charakter. In den vorgefundenen schriftlichen Dokumenten (Zeitungen ab 1990) wird das "X" etwa zu gleichen Anteilen groß- und kleingeschrieben.
Der erste schriftliche Beleg stammt aus dem Roman "Die kunstvolle Arbeit der Verführung" von Ernst Alexander Rauter (1981). In einer Rezension des Werkes im Magazin "Der Spiegel" wird der Satz als "neudeutsch" charakterisiert (Nr. 20, S. 210, "Besitzerfreuden, Besitzängste") 
jemandem schwinden die Sinne 
ÜS
jemand wird bewusstlos / ohnmächtig   
im wahrsten Sinne (des Wortes) 
ÜSL
wortwörtlich; buchstäblich; nicht bildhaft; nicht im übertragenen Sinne "Die Veranstaltung fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser: Es regnete so stark, dass sie auf nächste Woche verschoben werden musste"; "Im wahrsten Sinne des Wortes 'abheben' wollen Schüler von vier HTLs und einer Berufsschule. Im Rahmen eines Schulprojekts arbeiten sie daran, ein Flugboot aus dem Jahr 1918 nachzubauen"; "Ein im wahrsten Sinne des Wortes 'beschauliches' Tal ist das Rohrmooser Obertal. Dort präsentiert sich der Winter in seiner allerschönsten Form"; "In der Fleischerei Fuchs geht's im wahrsten Sinne um die Wurst"; "Sommerbabys haben es nicht leicht. Kaum auf der Welt, geht es im wahrsten Sinne gleich heiß her. Hier finden Sie Tipps, wie Ihr Baby Hitze gut übersteht" Viele Begriffe besitzen einen gegenständlichen und einen metaphorischen Sinn. Mit dieser Redewendung soll ausgedrückt werden, dass es sich im vorliegenden Fall um den gegenständlichen handelt. Zu "Wort" siehe auch "Wort für Wort
seine fünf Sinne zusammennehmen 
ÜSL
sich konzentrieren  Siehe auch "nicht (mehr) bei Sinnen sein
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Redensarten- Schredder: Redewendungen tüchtig durcheinandergewürfelt.