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Suchergebnis für "sich ins Zeug legen"

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Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
sich (für jemanden / etwas)(schwer) ins Zeug legen / werfen 
Ü
viel arbeiten; engagiert sein; sich für jemanden / etwas einsetzen "Mädchen und Jungen legen sich ins Zeug. In der Region startet soziale Aktion katholischer Jugendverbände"; "Wirtschaft legt sich bei der Ausbildung ins Zeug"; "Zum gewohnten Bretter-Sound legte sich Sänger Coby Dick mächtig ins Zeug und animierte das wieder regennasse Publikum mit einigen Call-and-Response-Stücken zum Mitsingen"; "Der Bürgermeister versprach, man wolle sich noch mehr ins Zeug legen, um die Veranstaltung noch professioneller erscheinen zu lassen"; "Ich war auch enttäuscht, dass es nicht geklappt hat mit dem Award. Dabei hatten wir uns extra so ins Zeug gelegt"; "Für alle Schnäppchenjäger haben wir uns ganz besonders ins Zeug gelegt und viele attraktive Angebote aus allen Bereichen zu Spitzenpreisen zusammengestellt"; "Die Gemeinden sollten Webmaster, die sich so für ihre Gemeinden ins Zeug werfen, die Ehrenbürgerschaft anbieten oder zumindest eine Straße nach ihnen benennen" umgangssprachlich; Ähnlich wie "Ding" ist "Zeug" heute ein Passepartoutwort, das als Sammelbegriff auf alle möglichen Sachen (konkret und abstrakt) angewandt werden kann. Von seiner Wurzel her aber ist es mit "ziehen" verwandt und bezeichnet das, was zu dieser (weit verbreiteten) Bewegung gehört: das Geschirr, in das Ochse oder Pferd eingespannt werden (siehe auch "was das Zeug hält"); das Hervorbringen (Erzeugen) von Feldfrüchten, den Vorrat an Nahrung und Rohstoffen, der weiterverarbeitet wird; den Stoff, aus dem Kleider gefertigt werden (siehe auch "jemandem am Zeug flicken") usw. In Erweiterungen finden wir die Anwendung auf die gesamte Ausrüstung des Kriegers, das Material, welches er mit in den Krieg nimmt, die Ausstattung des Schiffes (Segelzeug) usw. Die inflationäre Verwendung des Begriffes führt schließlich im 17. Jahrhundert dazu, dass "Zeug" einen verächtlichen Nebensinn erhielt. Von den zahlreichen Wortbildungen, für die Letzteres natürlich nicht gilt, sei lediglich auf Fahrzeug, Feuerzeug, Nähzeug, Schreibzeug usw. hingewiesen, welche die Produktivität des Musters Nomen / Verb + -zeug beweisen. Die Redensart "sich für jemanden ins Zeug legen" bezieht sich natürlich auf die Anstrengung, die das Zugtier zeigt, wenn es eine schwere Last fortbewegen soll. Siehe auch "sich ins Geschirr legen
Wer sein / (sich) das Zeug am Leibe flickt, (der) hat den ganzen Tag kein Glück 
Ü
Man sollte seine Arbeiten sorgsam und gewissenhaft machen und nicht schnell und halbherzig  Sprichwort, metaphorisch; Dem Sprichwort liegt die Vorstellung von jemandem zugrunde, der seine beschädigte Kleidung zusammennäht, ohne sie vorher auszuziehen. Dadurch ist sorgfältiges Arbeiten jedoch nicht möglich 
sich ins gemachte Bett legen; sich in ein gemachtes Bett legen 
Ü
in eine geordnete / gut vorbereitete Situation kommen; gut versorgt sein  umgangssprachlich; Die Redensart bezieht sich auf die reiche Mitgift, die ein Ehegatte durch seine Heirat ("im Bett") erlangt 
sich ein Ei legen 
Ü
einen Fehler machen; durch eine Handlung in eine ungünstige Situation geraten / sich lächerlich machen "Da hast du dir aber ein richtiges Ei gelegt!" umgangssprachlich, selten 
Hand an sich legen 
Ü
Selbstmord begehen; einen Selbstmord versuchen   
sich in die Kurve legen 
Ü
beim Fahren mit einem Zweirad in einer Kurve das Gewicht auf die Innenseite der Kurve verlagern, um die Zentrifugalkraft auszugleichen   
sich ins Geschirr legen 
Ü
sich sehr anstrengen  umgangssprachlich, selten; Abwandlung der sehr oft benutzten Form "sich ins Zeug legen" (siehe auch "sich ins Zeug legen"); Die Redensart bezieht sich auf das Geschirr der Zugtiere, d.h. auf das Riemenzeug, in das diese eingespannt sind, um so "angestrengt" (angesträngt, von: Strang) einen Wagen oder eine Last ziehen zu können 
sich in die Riemen legen 
Ü
1. kräftig rudern
2. sich sehr anstrengen 
 In dieser Redewendung steht Riemen für Ruder 
sich aufs Ohr hauen / legen 
Ü
sich schlafen legen  umgangssprachlich 
sich in die Federn legen / hauen 
Ü
zu Bett gehen; sich schlafen legen  umgangssprachlich 
 
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