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Suchergebnis für "Abstriche machen"


475 Einträge gefunden


Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas niedriger hängen 
Ü
Abstriche machen; die Erwartungen zurückschrauben   
ein Gedöns (um / wegen etwas) machen 
Ü
viel unnötiges Aufheben machen; Umstände machen; über etwas viel und oft sprechen; überflüssiges Getue um etwas machen; Aufregung erzeugen "Warum muss man eigentlich wegen eines Tanzabends mit Livemusik und eventuell einigen vergeistigten Textlesungen so ein Gedöns machen? Nur, um die 15 Euro Eintritt zu rechtfertigen?"; "Die sollen das Teil dann mal schön austauschen und nicht so ein Gedöns machen! Gibts doch gar nicht, sieht so dieser viel gelobte Kundenservice aus?"; "Die machen echt ein Gedöns wegen ein paar Tagen Urlaub. Angst haben, dass wir dort bleiben, bräuchten sie nicht"; "Die Damen und Herren Aktienbesitzer machen immer ein mächtiges Gedöns um den ganzen Scheiß, das muss man nicht so ernst nehmen"; "Es wurde jede Menge Gedöns gemacht in den vergangenen Monaten rund um Social Media und den Wundern, die mit sozialen Netzwerken allerorten zu vollbringen sind: für die Markenbekanntheit, den Umsatz, die Kundenbindung und und und" umgangssprachlich; siehe auch "Gedöns
Kapriolen machen / schlagen 
Ü
1. lebhaft umherspringen; Luftsprünge machen
2. kunstvolle Sprünge machen im Zirkus oder Varieté
3. eine besondere Sprungübung beim Reiten, bei der das Pferd auf der Stelle springt
4. ständig wechseln; sich unkontrolliert / überraschend ändern
5. Unsinn machen; übermütig sein 
1. "Sie tanzte ausgelassen über die Felder und schlug Kapriolen"
4. "Fonds-Handel: Investoren reagieren auf Kapriolen der Aktienbörsen mit deutlichen Verkäufen"; "Klimawandel: Wenn das Wetter Kapriolen schlägt"; "Seeliger selber sorgte für eine echte Kapriole, als sie nach dem ersten Wahlgang vom 1. Juli versprach, ihren Widerstand gegen den geplanten Ausbau der Bundesstraße 33 aufzugeben"; "Die Flucht der Investoren in sichere Anlagen vor dem Hintergrund der Euro-Schuldenkrise hat für Kurskapriolen am europäischen Anleihemarkt gesorgt"; "VW-Aktie schlägt Kapriolen: Der Kurs der Volkswagen-Aktie steigt vorübergehend um 55 Prozent und stürzt danach wieder ab - und niemand weiß, warum"; "Dieser Argumentation können die Opferverbände nicht folgen. So erklärte die Vereinigung 17. Juni heute, die vorliegenden Anträge belegten die 'Fortsetzung Gesamtdeutscher Kapriolen im Deutschen Bundestag.' Während die heutigen Regierungsfraktionen die seinerzeitigen Änderungen der rückwirkenden Benachteiligung einstiger Flüchtlinge kritisiert hätten, würden sie heute in der Regierungsverantwortung nach dem Motto 'Was schert mich mein Geschwätz von gestern' verfahren"
5. "Horst Seehofer hat Spaß an der Provokation, aber im Grunde geht es immer nur um eins: Er will bei der Landtagswahl im September 2013 die absolute Mehrheit für die CSU zurückerobern. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef hat deswegen die Schlagzahl seiner Kapriolen erhöht. Wir haben die wichtigsten Provokationen der vergangenen zwölf Monate zusammengestellt"; "'Mit dem heutigen Wahlrecht könnten die Bürger am 28. September erstaunt aufwachen.' Es sei möglich, dass durch Überhangmandate und 'falsche mathematische Kapriolen' plötzlich eine Mehrheit im Bundestag entstehe, die nicht den Zweitstimmanteilen entspreche" 
Das von lat. caper (Bock) abgeleitete ital. capriolo (Bocksprung) bezeichnet das ausgelassene Hüpfen des Tieres. Im 16. Jahrhundert ist es als Name für das kunstvolle Springen italienischer Tänzer ins Deutsche eingedrungen 
etwas bekannt geben 
Ü
etwas ankündigen / publik machen / öffentlich machen / kundgeben / mitteilen / verkünden   
etwas verkorksen 
Ü
etwas falsch machen / verderben; misslingen; eine schlechte Arbeit machen "Das war wirklich eine verkorkste Radtour: Erst fing es an zu regnen, und dann hatte ich auch noch einen Platten!"; "Tja, die Midlife-Crisis! Grob gesagt, ein verkorkster Typ, dieser rührende bis lächerliche alternde Mann"; "Zur Finanzierung eines Investitionsprogramms sollten nach Auffassung der IG Metall große Vermögen und Erbschaften stärker besteuert werden. Außerdem müsse die 'verkorkste Unternehmenssteuerreform' korrigiert werden" umgangssprachlich 
jemandem Kopfschmerzen bereiten / machen 
Ü
einem Sorgen machen; sich angestrengt über etwas Gedanken machen  Im alten Volksglauben herrschten unklare und widerspruchsvolle Anschauungen über Wesen, Ursache und Entstehung von Kopfschmerzen. Sie wurden auf Zauber und böse Geister, Ohr- und Hirnwürmer, Vergiftung, Gallenfluss usw. zurückgeführt. Dem entsprachen auch die Heilungsversuche und Arzneien, von denen (laut Plinius) beispielsweise Geier-, Krähen-, und Eulenhirn besonders geeignet sein sollten (so genannte Analogiewirkung). Auch intensives Nachdenken, Kummer und Sorgen galten als Ursache des Kopfwehs, so dass schließlich diese Begriffe füreinander eintreten konnten 
jemandem lange Zähne machen; jemandem die Zähne lang machen 
Ü
jemandem Lust auf etwas machen; jemanden begierig machen "Mit deiner Erzählung vom Urlaub hast du mir lange Zähne gemacht!"; "Täglich meldet er sich per Handy bei mir um mir von seiner Tour vorzuschwärmen.... der will mir glatt die Zähne lang machen"; "Keine Angst: Ich will Ihnen jetzt nicht 3 Wochen von meinem tollen Urlaub erzählen und Ihnen die Zähne lang machenumgangssprachlich, selten 
einen großen Rummel um etwas machen 
Ü
viel Aufhebens machen; große Aufregung um etwas erzeugen; einen großen Aufwand machen  umgangssprachlich 
etwas vermasseln 
Ü
einen Fehler machen; misslingen; zunichte machen  umgangssprachlich; abgeleitet aus dem Rotwelschen "Massel" (= Glück); dieses abgeleitet aus dem Jiddischen "masol" (= Gestirn, Glücksstern). Zu Rotwelsch siehe auch "etwas kommt einem spanisch vor
wie die Lemminge handeln 
Ü
sich gemeinsam in großer Anzahl blind in ein Unglück stürzen; willenloser Mitläufer sein; kritiklos das machen, was alle machen "Wie die Lemminge: Das allgemein bekannteste Phänomen der Börsenpsychologie ist das Herdenverhalten"; "Wir Menschen sind doch manchmal wirklich wie die Lemminge! Wenn einer springt, dann machen das alle"; "Wie immer, wenn es irgendwo in der Welt brennt, laufen alle wie die Lemminge in den Dollar"; "Facebook diktiert die Bedingungen und wir laufen wie die Lemminge hinterher, weil uns ansonsten die Kommunikation mit anderen Menschen verwehrt wird"; "Heimbach begann ihren thesenartigen Ausführungen mit der Feststellung, dass es immer weniger Meinungsmacher gebe. Stattdessen werde durch die veränderten und beschleunigten Strukturen der Medienlandschaft heute zumeist von einem Leitmedium der eine große Trend vorgegeben, dem alle anderen Journalisten dann wie die Lemminge folgten" Lemmingen (Wühlmäuse) wird wegen ihrer massenhaften Wanderungen zur Erschließung neuer Lebensräume, bei der auch viele zu Tode kommen, eine Todessehnsucht unterstellt. Der Mythos vom freiwilligen Massenselbstmord wurde insbesondere durch den Disney-Film "Abenteuer in der weißen Wildnis" (1958) geprägt. In einer gefälschten Szene wird dargestellt, wie Lemminge sich kollektiv über eine Klippe ins Meer stürzen 
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