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Suchergebnis für "Bitte Macht nichts"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
Keine Ursache! 
ÜS
Bitte! Macht nichts"Oh, tut mir leid, dass ich Sie angerempelt habe" - "Keine Ursache!" Höflichkeitsformel; sagt man als Erwiderung auf eine Entschuldigung 
Immer langsam / sachte mit den jungen Pferden! 
ÜS
Nichts überstürzen! Keine Hektik! Bitte vorsichtig sein!  umgangssprachlich 
Sei es drum! Sei's drum! 
ÜS
Egal! Vergessen wir's! Macht nichts! Meinetwegen! "Ich hätte mir wahrlich etwas mehr Intimität gewünscht. Aber sei's drum"; "Und wenn ein paar Leute sauer auf mich sind, sei's drum!"; "Für einen historischen Flügel eine große Leistung, und es ist schön, diesen endlich mal in voller Klangentfaltung im Zusammenspiel mit einem Orchester erleben zu dürfen. So richtig historisch korrekt ist das dann allerdings auch wieder nicht. Aber sei's drum, so, oder so ähnlich wird es bei der Uraufführung in den 1840ern schon geklungen haben"; "'Was als ein Strom nützlicher Informationen begann, hat sich inzwischen in eine Sturzflut verwandelt.' Das Zitat stammt vom amerikanischen Medienkritiker Neil Postman. Kennen Sie nicht? Sei's drum. Interessant ist ohnehin weniger, wer diesen Satz sagte, sondern wann"; "Dieser Milliardenzirkus hat für mich nichts, aber auch gar nichts mehr mit dem, was man unter dem 'Olympischen Geist' versteht, gemein. Aber sei es drum. Ich will mich nicht aus Spielverderber outen" umgangssprachlich; "Drum" als Kurzform von "darum" wird hier gebraucht, um den Betreff einer Sache zu beschreiben. "Sei es drum" bedeutet also "Sei es, wie es ist", was ausdrückt, dass man den betreffenden Sachverhalt so annimmt, wie er sich zeigt - entweder, weil man es ohnehin nicht ändern kann oder weil man es als nicht so wichtig erachtet 
(Na,) (und) wennschon! 
ÜSL
Das ist doch gleichgültig! Das macht nichts umgangssprachlich; sagt man, um Bedenken beiseite zu schieben; "Schon" ist ursprünglich Adverb zu "schön", das in einigen Verwendungen (Siehe auch "Das ist ja schön und gut, aber ...") den Charakter einer abschließenden Bewertung annehmen kann. In diesem Sinne bezieht sich auch "schon" im Sinne von "bereits" auf die Einstellung des Sprechers, der damit ausdrücken kann, dass etwas wider Erwarten früh eingetreten ist (Es ist schon 12 Uhr?). Aus der Komponente des Abschließens und der Vollendung entwickelte sich die Bedeutung "gewiss" (Es wird schon klappen!) mit der auch ein Einwand oder Widerspruch vorbereitet werden kann (Es ist schon wahr, aber ...). Bereits im 16. Jahrhundert festigt sich die Bindung zwischen "ob" bzw. "wenn" und "schon", die ein konzessives Verhältnis ausdrückt und sich somit auf eine Bedingung bezieht, deren erwartete Wirkung sich nicht erfüllt. "Obschon (obwohl) ich ihn grüßte, grüßte er nicht zurück." "Wennschon" hat sich zu der Bedeutung "na und?", "was macht das schon?", "das ist egal!" u.ä. entwickelt, die sich ebenfalls auf die Erwartungen von Sprecher und Hörer bezieht 
Nichts für ungut! 
ÜSL
Schon gut! Ist nicht böse gemeint! Nimm es mir nicht übel! Macht nichts"Nichts für ungut, aber Deine Beiträge an dieser Stelle helfen nicht weiter"; "Die Bemerkung konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Nichts für ungut!"; "Nichts für ungut. Aber ich glaube, dass diese Aussage nicht stimmt!"; "Du bist nämlich auch bei jedem Wort, das Dir nicht passt, auf 100 und gibst mitunter ganz böse Kommentare ab. So Werner, nichts für ungut, ich wünsche Dir und deiner Familie eine geruhsame und friedliche Vorweihnachtszeit" umgangssprachlich; Das mit "un-" verneinte "gut" bedeutet eigentlich schlimm, schlecht. Häufig wird ungut jedoch dazu gebraucht, eine Zwischenform zwischen gut einerseits und schlecht andererseits auszudrücken, etwa aus Bedarf an Nuancierung, oder aber, weil man nicht ganz sicher ist. Ein ungutes Lächeln auf dem Gesicht einer anderen Person kann beispielsweise als ein noch nicht richtig einzuordnendes Lächeln verstanden werden. "Nichts für ungut" hatte früher die Form "nehmen Sie es nicht für ungut" und entspricht damit genau der Wendung "nehmen Sie es mir nicht übel". Als Formel der Entschuldigung steht es entweder vor einer eventuell beleidigend wirkenden Aussage, oder aber es schließt ein ganzes Gespräch ab, wobei um Nachsicht für ein frei gesprochenes Wort oder eine offene Bewertung gebeten wird. In solchen Dialogen steht "nichts für ungut" also oft unmittelbar vor dem Abschiedsgruß und bereitet diesen somit vor. Die Redewendung wird also meist als Beschwichtigung oder Entschuldigung verwendet, z. B. um eine möglicherweise etwas hart ankommende Äußerung abzuschwächen oder eine gut gemeinte, aber fehlgeschlagene Handlung zu entschuldigen 
Die Sonne bringt es an den Tag 
ÜSL
Das Licht macht viele Dinge (oft: Übles, Unangenehmes) sichtbar; Auf die Dauer ist in unserem Leben nichts zu verheimlichen und zu verbergen "Der Frühling ist da - und die Sonne bringt es an den Tag: Unter der dicken Winterkleidung wuchs so manches heran, was da nicht hingehört. Die leichte Sommerhose klemmt und das Hemd saß auch schon mal lockerer!"; "Die Sonne bringt es an den Tag: Die Fenster sollten geputzt werden, im Bad sind Kalkablagerungen und Wollmäuse sind auch keine Mitbewohner, die man gern hat"; "Die Sonne bringt es an den Tag. Regierten im Januar, Februar und auch März noch frostige Minusgrade, so kann man jetzt auf Millionen Balkonen und Terrassen das Ergebnis von Frost-Tau-Wechseln in Verbindung mit unzureichender Abdichtung und fehlender Entkopplung begutachten"; "Die Sonne bringt es an den Tag. Vor Gott ist 'alles rausgekommen'. Alles was wir gedacht und gesagt, getan und gelebt haben" Sprichwort; Der Dichter Adelbert von Chamisso machte dieses Sprichwort durch ein Gedicht (1827) mit dem gleichnamigen Titel bekannt, der sich auf einen 20 Jahre zurückliegenden Mord bezieht, der schließlich bekannt und bestraft wird. Er übernahm Titel und Inhalt von dem Märchen "Die klare Sonne bringts an den Tag" der Gebrüder Grimm. Siehe auch "etwas an den Tag bringen
Wenn Sie ... wollen 
ÜS
höfliche Bitte "Wenn Sie mir bitte folgen wollen" ("Bitte folgen Sie mir")  
Wenn ich bitten darf 
ÜS
höfliche Bitte   
Hä? 
ÜS
Wie bitte umgangssprachlich, salopp 
Zur Sache (bitte)
ÜS
Bitte nicht abschweifen!  Diese Wendung ist eine Abkürzung der Form "zur Sache kommen" 
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