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Suchergebnis für "Hau weg (z B den Scheiss, das Zeug)"


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REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
Hau weg (z.B. den Scheiß, das Zeug) 
Ü
1. Trink! Prost! Iss!
2. Wirf es fort; Schmeiß es weg; Entledige dich einer Sache 
1. "Werner hob die Bierflasche und sagte, 'Hau wech die Scheiße!'"; "Hau weg das Zeug - Kids im Vollrausch"; "Außerdem gibt es für die ganz hungrigen jeden Mittwoch den Schnitzeltag 'Hau weg das Schnitzel!', da kann jeder für nur 6,99 € so viel essen, wie er mag"
2. "Reparieren lohnt sich nicht! Hau weg den Dreck!"; "Hau weg den Dreck - oder wie in Düsseldorf die Straßen gesäubert werden"; "Hau weg die Geschichte - Berlin trennt sich von seinem ungeliebten Zentrum: Der Palast der Republik soll abgerissen werden, auch wenn die jahrelange Debatte keinen einzigen vernünftigen Grund dafür abgeworfen hat" 
umgangssprachlich, salopp bis derb; Der Trinkspruch "Hau weg, die Scheiße" wurde in den 1980er Jahren mit der Comicserie "Werner" (von Rötger Feldmann alias "Brösel") populär 
einen Hau (weg) haben 
Ü
nicht recht bei Verstand sein; verrückt sein; nicht richtig funktionieren "Ich soll die Arbeit für dich machen? Du hast wohl 'n Hau!"; "Wo alle einen Hau haben, werden die Normalen zum wirklich tragischen Fall"; "Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Mensch hat einen Hau. Aber einen von der guten Sorte. Einen, der mit Selbstbewusstsein, Chuzpe und kreativem Freiraum einhergeht"; "Wahrscheinlich ist das CD-ROM-Laufwerk schon älter oder hat einen Hau wegumgangssprachlich, salopp 
hau ruck! 
Ü
kollektiver, sich rhythmisch wiederholender Ausruf bei einer schweren Handarbeit, der dazu dient, dass durch die Gleichzeitigkeit die Kräfte gebündelt werden (z.B. gemeinsames Ziehen an einem Seil) "Alle riefen 'hau ruck, hau ruck', und zogen das Klavier langsam mit dem Flaschenzug nach oben"; "Zwei Dutzend Hände klammern sich um den rot-weiß gestrichenen Stamm, und mit einem kräftigen Hauruck stemmen sie ihn in die Höhe" Stammt ursprünglich vom Holzfällen und bezieht sich auf das Hauen (Schlagen) der Bäume und das anschließende Rücken (Ziehen) der Bäume. Also im anfeuernden Wechselspiel HAUen und RÜCKen (Hinweis eines Nutzers) 
Hau den Lukas, Hau-den-Lukas 
Ü
Traditionelle Jahrmarktsattraktion für Kraftprotze. Es gilt, mit einem großen Holzhammer einen Stift mit Wucht zu treffen. Dieser Schlag befördert ein schweres Metallteil auf einer Schiene - auf der eine Skala angebracht ist - nach oben. Wenn der Stift genau und mit voller Kraft getroffen wurde, dann schlägt das Metallteil am Ende der Schiene hörbar auf eine Glocke "Traditionelle Jahrmarktattraktionen sind seit einiger Zeit der Renner auf privaten und kommerziellen Veranstaltungen. Hau den Lukas, Büchsenwerfen oder das Glücksrad - alles mit kleinen Preisen belohnt, stehen als Attraktionen ganz vorne in der Gunst der Kinder und Erwachsenen" feste Wortverbindung zur Bezeichnung eines Gegenstandes 
..., was das Zeug hält 
Ü
heftig; sehr; äußerst; unbegrenzt; in extremer Weise; mit aller Kraft "Hier kannst du motzen, maulen, schimpfen, was das Zeug hält!"; "Die wachsende Industrie Chinas kauft auf den Weltmärkten, was das Zeug hält"; "Als registriertes Mitglied kann man steigern und versteigern, was das Zeug hält"; "Das Oktoberfest rückt schon immer näher. Rund einen Monat müssen sich alle Fans noch gedulden, doch schon jetzt wird auf der Theresienwiese gehämmert und gesägt, was das Zeug hält" umgangssprachlich; siehe auch "sich (für jemanden / etwas)(schwer) ins Zeug legen / werfen
das Zeug zu etwas / dazu haben 
Ü
das Talent / die Befähigung haben für etwas  umgangssprachlich; Seit dem 16. Jahrhundert wird mit "Zeug" auch der Rohstoff bezeichnet, der für das Schaffen des plastischen Künstlers, Malers oder Schreibers notwendig ist, später auch der literarische Stoff, aus dem der Schriftsteller sein Kunstwerk formt, schließlich auch das Talent, das der Künstler einbringen muss, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen 
jemandem (etwas) am Zeug / Zeuge flicken 
Ü
jemanden verbal angreifen / übermäßig tadeln / (unberechtigt) kritisieren; jemandem etwas Nachteiliges antun wollen "Und wer immer den 68ern und ihrer aufgeregten Protestkultur am Zeuge flicken will, bekommt hier gezeigt: Die Zeit vor Dutschke war die Hölle"; "Zumindest sportlich aber kann man dem Team des SUS Groß Hesepe beileibe nichts am Zeuge flicken"; "Der Landesregierung damit etwas am Zeuge flicken zu wollen, ist so durchsichtig wie abwegig"; "Sie dürfen nicht den Eindruck erwecken, wir wollten Ihnen persönlich am Zeuge flicken. Das ist nicht unsere Position"; "Nach der Methode 'Haltet den Dieb!' will man von der eigenen Kehrtwendung ablenken und mir am Zeug flicken"; "Gerhard Schröder schmückt sich mit allen erreichbaren Insignien der Macht, um zu entschuldigen, dass er in der Jugend mal dem Kapitalismus am Zeug flicken wollte"; "Sie wollen dem politischen Gegner am Zeug flicken und ihn als Bösen an den Pranger stellen" "Zeug" bedeutet unter anderem auch Stoff Kleidung, und diese Redensart bezieht sich darauf, dass jemand ungefragt einem anderen etwas an der Kleidung in Ordnung bringt. Die bildliche Übertragung finden wir seit der Mitte des 18. Jahrhunderts beispielsweise in Bürgers Gedicht "Der Kaiser und der Abt": "Der Kaiser will gern mir am Zeug was flicken / Und hat mir drei Nüss' auf die Zähne gepackt, / Die schwerlich Beelzebub selber wohl knackt." (Es handelt sich dabei um drei unlösbare Rätselfragen des Kaisers an den Abt, die dieser mit Hilfe seines pfiffigen Schäfers beantwortet) 
Scheiß 
Ü
etwas Schlechtes / Negatives; Unsinn "Hört jetzt auf mit dem Scheiß!"; "So ein Scheiß!"; "Warum mach ich den Scheiß eigentlich?"; "Mach keinen Scheiß!" umgangssprachlich, derb 
(mit jemandem) scharf ins Zeug gehen 
Ü
streng vorgehen; scharfe Kritik üben   
Scheiß machen 
Ü
Unsinn machen "Mach keinen Scheiß!"; "Auch die, die sonst im Geschichtsunterricht immer Scheiß machen, die waren beim Zweiten Weltkrieg ganz still"; "Mein PC macht Scheiß mit den Daten" umgangssprachlich, derb 
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