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Suchergebnis für "Symbol fuer den Frieden"


478 Einträge gefunden


Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
die weiße Taube 
Ü
Symbol für den Frieden   
der Pleitegeier 
Ü
Symbol für wirtschaftlichen Ruin / Insolvenz / Bankrott "Unerbittlich kreist der Pleitegeier"; "Knappe Zeit später kreiste wieder der Pleitegeier über der Firma"; "Pleitegeier über Osnabrück, oder: Sparen bei den Ärmsten?"; "Pleitegeier im Sturzflug! Die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen stieg seit 1993 von 15.148 auf über 44.000 in 2003!" umgangssprachlich; siehe auch "pleite sein / gehen / machen
das Kriegsbeil begraben 
Ü
Frieden schließen "Lass uns das Kriegsbeil begraben!" ("Lass uns Frieden schließen") umgangssprachlich; siehe auch "das Kriegsbeil ausgraben
Schwerter zu Pflugscharen machen 
Ü
sich dem Frieden verpflichten  Stammt aus dem Alten Testament: "Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen" (Der Prophet Jesaja, 2,4); "Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen" (Der Prophet Micha, 4,3). Die Formel "Schwerter zu Pflugscharen" war und ist eine oft gebrauchte Losung der Friedensbewegung 
Friede seiner Asche! 
Ü
Spruchformel bei Bestattungen: Man wünscht dem Verstorbenen, in Frieden zu ruhen und ehrt damit sein Andenken "Tief erschüttert durch sein unerwartetes Hinscheiden, mit Trauer erfüllt über den schweren Verlust, stehen wir an der offenen Gruft des unvergesslichen Freundes und Kollegen, und rufen ihm als letzten Gruß hinab: Friede seiner Asche"; "Gesegnet sei sein Andenken, Friede seiner Asche"; "Friede seiner Asche - ein frommer Wunsch, der allzu oft unerfüllt bleibt: 'In keinem Staat der Erde wird der Umgang mit den Verstorbenen durch staatliche Rechtsnormen so kleinkariert reglementiert, wie in unserer Republik', klagt der Düsseldorfer Bernd Bruns"  
jemandem etwas anhängen 
Ü
jemanden für etwas verantwortlich machen (z.B. für eine Straftat); einen Unschuldigen für etwas beschuldigen; über eine Person in deren Abwesenheit etwas Schlechtes sagen; üble Nachrede führen "Ich soll das Geld geklaut haben? Das könnt ihr mir nicht anhängen!" umgangssprachlich; Das Anhängen von Gegenständen war im Mittelalter eine Form der Bestrafung, die vorwiegend auf Frauen angewendet wurde. Übeltätern wie Gotteslästerer, Schmäher, Diebe, Schuldner oder zänkischen Frauen wurde ein Schandgegenstand - z.B. Halsgeige, Schandflasche (bei trunksüchtigen Frauen), Schandstein oder Schandlappen - umgehängt, den sie zum Gespött des Volkes umhertragen mussten. Personen, die am Pranger stehen mussten, wurden Schilder oder Zettel umgehängt, auf denen der Grund für die Strafe zu lesen war 
ein Bonzenheber 
Ü
ein für Mitglieder der Geschäftsleitung oder für höhere Beamte reservierter Fahrstuhl  umgangssprachlich, salopp, spöttisch, veraltet 
zu tun haben wie der Leipziger Rat 
Ü
sehr beschäftigt sein; für nichts anderes Zeit haben als für das, was man gerade tut "Ich kann Dir nicht helfen, es ist unmöglich - ich habe selbst zu tun wie der Leipziger Rat!" umgangssprachlich, selten, Ostdeutschland; geht zurück auf die viele Arbeit, die die Leipziger Ratsherren im Zusammenhang mit den Leipziger Messen hatten (Hinweis eines Nutzers) 
für Zeit und Ewigkeit 
Ü
für lange Zeit; für immer  gehoben, veraltet; Der pointierte Gegensatz zwischen Zeit und Ewigkeit verweist auf die christlich-theologische Zeitauffassung, genauer gesagt: auf Augustinus. Augustinus vertritt die Auffassung, dass es Zeit nur dort geben könne, wo sich ihre Auswirkungen erfahren lassen, nämlich in der veränderlichen Welt. Gott dagegen ist unveränderlich und verkörpert das Prinzip der Ewigkeit: "Mit gutem Recht unterscheidet man Zeit und Ewigkeit; denn Zeit besteht nicht ohne Wechsel und Wandel, in der Ewigkeit aber gibt es keine Veränderung." (Gottesstaat XI, 6) Für Augustinus ist Zeit aber auch eine psychologische Kategorie, er spricht vom "Strudel eines Vielerlei" und der "Mündung des Lebens in Gott". Die Metaphorik von der Zeit als Fluss und der Ewigkeit als Meer war über Jahrhunderte, v.a. in der barocken Emblematik, eine zentrale Vorstellung der abendländischen Kultur 
jemanden / etwas in Beschlag nehmen; jemanden / etwas mit Beschlag belegen 
Ü
jemanden / etwas ganz für sich beanspruchen; etwas für eine längere Zeit alleine nutzen  umgangssprachlich 
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