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Suchergebnis für "auf Krawall gebürstet sein"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
auf Krawall gebürstet sein 
Ü
Streit / die Auseinandersetzung suchen "Du bist wohl auf Krawall gebürstet, was?"; "Vorsicht, der Chef ist mal wieder auf Krawall gebürstet!" umgangssprachlich 
auf etwas sitzen wie die Glucke auf den Eiern 
Ü
etwas nicht herausgeben  umgangssprachlich, selten 
mit etwas auf den Bauch / auf die Schnauze / Fresse fallen 
Ü
scheitern; einen Misserfolg erleiden  umgangssprachlich; auf die Schnauze / Fresse: salopp bis derb; siehe auch "von etwas / jemandem die Nase / Schnauze (gestrichen) voll haben
auf jemanden einreden wie auf ein krankes Pferd / einen kranken Gaul 
Ü
geduldig, unablässig, gleichbleibend, nicht nachlassend auf jemanden einreden, um ihn davon zu überzeugen, etwas zu tun, was ihm gut tun soll "Er redete auf mich ein wie auf ein krankes Pferd. Jeden Tag, wenn wir telefonierten, versuchte er mich zu beruhigen. Mir Zuversicht zu schenken"; "Das für Finanzen zuständige Vorstandsmitglied Rolf Selowsky hatte nach langem Zögern ('man musste auf ihn einreden wie auf ein krankes Pferd', so ein Kenner der VW-Interna) die unternehmerische Verantwortung für die Machenschaften in seinem Ressort übernommen und sein Rücktrittsgesuch eingereicht"; "Glücklicherweise ließen sie sich dann doch überreden, nachdem einige Leute auf sie einredeten wie auf ein krankes Pferd"; "Wer so schnell rückfällig wird, obwohl er 'auf ihn eingeredet habe, wie auf einen kranken Gaul', sagt Kraft, dem könne keine positive Prognose gestellt werden, der müsse eigentlich ohne Bewährung hinter Gitter"; "Überlasse ihr die Entscheidung, rede nicht auf sie ein wie auf einen kranken Gaul, sondern zeig ihr Argumente dafür, diesen ungeliebten Job aufzugeben"; "Ich hatte die Veränderung ihres Zustandes schon vor 5 Jahren festgestellt und auf sie wie auf einen kranken Gaul eingeredet, dass sie sich bitte ärztliche Hilfe holen soll"; "Überzeugen konnte Aust sie aber offenbar nicht, auch wenn er auf beide eingeredet habe 'wie auf einen kranken Gaul'"  
mit beiden Beinen / Füßen (fest) auf der Erde / im Leben / auf dem Boden stehen 
Ü
lebenstüchtig sein; sicher im Leben zurechtkommen; keine Illusionen haben; normal bleiben; realistisch denken; pragmatisch / erfolgreich / solide / sicher sein "Er ist kein Spinner, nein, er ist sehr selbstbewusst und steht mit beiden Beinen fest auf der Erde"; "Er war die Verbindung zur Realität, wenn die anderen abzuheben drohten, da er der Natürlichste war, der stets mit beiden Beinen fest auf dem Boden stand"; "Ich glaube auch an viele übersinnliche Dinge, Sachen, die nicht rational erklärbar sind, aber ich stehe trotz allem mit beiden Beinen fest auf dem Boden"; "Es ist ein Romantiker, der aber trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden steht und weiß, was er will" umgangssprachlich; mit beiden Füßen: selten 
(einen auf / auf) gut Wetter machen 
Ü
Freundlichkeit / Harmonie heucheln; versuchen, jemandes schlechte Laune zu beheben  umgangssprachlich; Belegbar seit dem 16. Jahrhundert stehen Ausdrücke wie schlechtes / gutes / schönes Wetter im übertragenen Sinn für negative oder positive seelische Empfindungen. Die ständigen Schwankungen des Wetters eignen sich sehr gut zum Vergleich mit Stimmungsschwankungen. Der Begriff findet sich erstmals 1520 bei Luther, der auch für seine weitere Verbreitung sorgte, ebenso wie für das Bild von der Wetterfahne 
Auf uns! Auf Dich! 
Ü
Trinkspruch: Man trinkt und wünscht sich / jemandem dabei Wohlergehen  siehe auch "Auf Ihr / Dein Wohl!
Auf! Jetzt aber auf
Ü
Los! Lass uns beginnen / aufbrechen! Mach schneller!  umgangssprachlich; sagt man, um jemanden anzutreiben 
auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein 
Ü
im Begriff / kurz davor sein "Bißdorf ist auf dem besten Weg, sich für die Olympischen Spiele von Athen zu qualifizieren"; "So ist Linux auf dem besten Weg, für eine Vielzahl innovativer Unternehmen zum professionellen Business-Modell zu werden"; "Vielmehr schienen die Nordhorner beim 21:15 nach 38 Minuten auf dem besten Weg, nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu dürfen"; "Ein privat finanziertes Museum mitten in der deutschen Provinz ist auf dem besten Wege dazu, den Kunsttempeln in den Großstädten den Rang abzulaufen"; "Valentin, ein sechzigjähriger Zirkusdirektor, hat kürzlich seine Frau verloren, mit seinem in letzter Zeit erfolglosen Zirkus ist er überdies schwer verschuldet, und so ist er gerade auf bestem Weg, sich langsam alt zu fühlen, als plötzlich völlig unverhofft der Brief eines Kindheitsfreundes aus Arabien bei ihm eintrifft"; "Die Menschheit betreibt Raubbau an den Ressourcen der Erde und ist auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen" Der Superlativ "bester Weg" eignet sich wie andere stark positive Bewertungen besonders gut zur Vermittlung ironischer Absichten. Der "beste Weg" kann daher auch das Gegenteil bedeuten, nämlich ein "schlechter" Weg (siehe letztes Beispiel). Zu "Weg" siehe auch "seinen Weg machen / gehen
auf der Lauer liegen; sich auf die Lauer legen 
Ü
auf jemanden / etwas (in böser Absicht) warten; jemandem auflauern; in einem Versteck wartend horchen; auf eine günstige Gelegenheit warten "Statt eines kunstvollen Netzes spinnen Bolaspinnen lediglich einen schlichten Seidenfaden, an dessen Ende eine Leimkugel hängt. Mit diesem an eine südamerikanische Bola erinnernden Fanggerät legen sie sich auf die Lauer, stets bereit, die an ihren Vorderbeinen baumelnde Leimkugel nach einem vorbeifliegenden Insekt zu schleudern"; "A beabsichtigte, seinen Geschäftspartner B zu töten. Daher legte er sich mit einer Pistole im Anschlag gegenüber dem Eingang zum Hausanwesen des B auf die Lauer. Er wollte den zu dieser Zeit gewöhnlich von der Arbeit zurückkommenden B niederschießen"; "Das gab Anlass zur Vermutung, es könnte eine 10-jährige Periodizität vorliegen, wobei als wahrscheinlichster nächster Zeitpunkt die Nacht vom 21/22. November 1995 in Frage kam. So kam es, dass an jenem Morgen an den verschiedensten Stellen in Europa die Meteorbeobachter auf die Lauer gingen, um das seltene Ereignis aufzuspüren"; "Tiger sind außerordentlich stark und können sogar ein Pferd fortschleppen. Verfehlt er seine Beute, versucht er es meist nicht noch einmal. Er kehrt dann in den dichten Wald zurück und legt sich an einem neuen Platz auf die Lauer"  
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