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Suchergebnis für "auf Krawall gebürstet sein"

1371 Einträge gefunden

Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
auf Krawall gebürstet sein 
Ü
Streit / die Auseinandersetzung suchen "Du bist wohl auf Krawall gebürstet, was?"; "Vorsicht, der Chef ist mal wieder auf Krawall gebürstet!" umgangssprachlich 
ein Dreikäsehoch sein; kaum drei Käse hoch sein 
Ü
ein kleines Kind / ein Junge / Knirps / Wicht / Knilch sein  umgangssprachlich; Die Höhe aufgestapelter Käselaibe ist eine bereits im 18. Jahrhundert nachweisbare scherzhafte Messangabe für kleine Kinder. Sie wird meist gebraucht, wenn ein kleines Kind sich als "Gernegroß" aufspielt. Angeblich kommt die Redensart aus dem französischen Wort "Caisse" (= Kiste), das ungefähr "kess" oder "käss" ausgesprochen wird und dann zu "Käse" eingedeutscht wurde. Somit ist "drei Kisten hoch" gemeint (Hinweis eines Nutzers) 
schlank wie eine Gerte sein; gertenschlank sein 
Ü
sehr schlank / dünn sein  Eine Gerte ist ein dünner, sehr biegsamer Stock 
in festen Händen sein; in fester Hand sein 
Ü
1. unverkäuflich sein
2. ein festes Verhältnis haben; verheiratet sein 
 Die feste Hand ist die geschlossene, das Besitztum umschließende oder festhaltende Hand 
auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein 
Ü
im Begriff / kurz davor sein "Bißdorf ist auf dem besten Weg, sich für die Olympischen Spiele von Athen zu qualifizieren"; "So ist Linux auf dem besten Weg, für eine Vielzahl innovativer Unternehmen zum professionellen Business-Modell zu werden"; "Vielmehr schienen die Nordhorner beim 21:15 nach 38 Minuten auf dem besten Weg, nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu dürfen"; "Ein privat finanziertes Museum mitten in der deutschen Provinz ist auf dem besten Wege dazu, den Kunsttempeln in den Großstädten den Rang abzulaufen"; "Valentin, ein sechzigjähriger Zirkusdirektor, hat kürzlich seine Frau verloren, mit seinem in letzter Zeit erfolglosen Zirkus ist er überdies schwer verschuldet, und so ist er gerade auf bestem Weg, sich langsam alt zu fühlen, als plötzlich völlig unverhofft der Brief eines Kindheitsfreundes aus Arabien bei ihm eintrifft"; "Die Menschheit betreibt Raubbau an den Ressourcen der Erde und ist auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen" Der Superlativ "bester Weg" eignet sich wie andere stark positive Bewertungen besonders gut zur Vermittlung ironischer Absichten. Der "beste Weg" kann daher auch das Gegenteil bedeuten, nämlich ein "schlechter" Weg (siehe letztes Beispiel). Zu "Weg" siehe auch "seinen Weg machen / gehen
in Schweiß gebadet sein; schweißgebadet sein 
Ü
sehr stark schwitzen   
mit dem linken / falschen / verkehrten Fuß / Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein 
Ü
missvergnügt / verärgert sein; schlechte Laune / Pech haben  umgangssprachlich 
gelackmeiert sein; der Gelackmeierte sein 
Ü
übertölpelt / überrumpelt / übervorteilt / angeführt / genarrt / getäuscht / betrogen worden sein  umgangssprachlich; Der "Gelackmeierte" besteht aus zwei Komponenten, die beide dasselbe bedeuten: "Meier" (von lat. major = der oberste Vorsteher) waren im Karolingerreich die Gutsverwalter einer Grundherrschaft. Daraus erwuchs eine politische Führungsrolle (Hausmeier = major domus regiae). Auch "Major" und franz. "maire" (Bürgermeister) haben sich aus diesem politischen Fachterminus entwickelt. Im Deutschen wurde daraus der Familienname "Meier", der in generalisierter Verwendung im Sinne von "Kerl" oder "Bursche" gebraucht wird. In Zusammensetzungen gilt Meier als verächtlicher Begriff: Kraftmeier, Vereinsmeier u.a.m. Daraus wiederum entstand in Norddeutschland ein Verb "meiern" mit der Bedeutung "täuschen", "foppen". Der Gelackmeierte ist also sowohl gelackt (= getäuscht) als auch gemeiert (doppelt gefoppt); siehe auch "der Lack ist ab
glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein 
Ü
durchtrieben / geschickt / schlau / gerissen sein; mithilfe geschickter Rhetorik seine Interessen durchsetzen; nichts von sich preisgeben; für alles eine Ausrede haben; nicht zu fassen sein; sich aus allen Verlegenheiten herauszuwinden wissen  umgangssprachlich; Die Beweglichkeit des sich windenden Aales wird seit der Antike (Plautus) als Bild für eine negative menschliche Charaktereigenschaft verwendet. Der Aal teilt diese Bewertung in den Redensarten mit Wurm und Schlange 
Kann (schon) sein! Mag sein
Ü
Vielleicht! Das ist möglich!   
 
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