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Suchergebnis für "aus Scheisse Geld machen"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
aus Scheiße Geld machen 
ÜSL
Nutzloses verkaufen; etwas eigentlich Wertloses finanziell erfolgreich vermarkten "Ich möchte aber nicht auf die Titelseite vom 'Manager-Magazin', wo vorne drauf steht: Der kann aus Scheiße Geld machen"; "Ein Schwachsinn ist das! Aber heutzutage kann man ja aus Scheiße Geld machen, wenn man es richtig anstellt"; "Wer mit den olympischen Ringen werben will, muss zahlen. Wer das olympische Feuer tragen will, muss zahlen, und wer Fernsehbilder der olympischen Wettbewerbe zeigen möchte, muss ganz, ganz viel zahlen. So etwas nennt man auch: aus Scheiße Geld machenumgangssprachlich, derb, meist abwertend; siehe auch "Scheiße
in die Scheiße greifen; einen Griff in die Scheiße machen 
ÜSL
einen Fehler machen; Pech haben "Mein Kumpel und ich scherzen manchmal, dass er irgendwann mal ordentlich in die Scheiße greifen muss bei so viel Glück"; "Man kann auch mit billigen Geräten einen guten Griff machen, man kann aber auch rasch in die Scheiße greifen"; "Ganz ehrlich, ich habe so oft in die Scheiße gegriffen und habe immer mit den falschen Firmen gearbeitet"; "Wieder einmal dachte ich, ich mache etwas Gutes und griff in die Scheiße"; "Nachdem mein gebrauchter Astra F ein ziemlicher Griff in die Scheiße war (7 Werkstättenbesuche in 2 1/2 Monaten, mitunter ziemlich krasse Mängel), hat sich mein Verkäufer entschlossen, den Wagen zum Kaufpreis zurückzunehmen" umgangssprachlich, derb; siehe auch "Scheiße
Geld machen 
ÜS
Geld verdienen  umgangssprachlich; Der Bereich des Verdienens wird in vielerlei umgangssprachlichen und saloppen Wendungen thematisiert. So kann man beispielsweise "Geld scheffeln" oder "zu Geld kommen" 
etwas zu Geld machen 
ÜS
etwas verkaufen  umgangssprachlich 
das große Geld machen / verdienen 
ÜS
sehr viel verdienen  In der Spielart des Quantitätsbegriffs nimmt "groß" die Bedeutung "reichlich" an. Sie findet sich schon im "Tristan" Gottfrieds von Straßburg (um 1210). Heute bedeutet "großes Geld" gelegentlich auch: Geldscheine (im Gegensatz zum Kleingeld, den Geldmünzen). Eine seit Goethe belegte Variante ist: "ein großes Vermögen verdienen/machen
Alles Scheiße, Deine Elli! Alles Scheiße, Deine Emma! 
ÜSL
die Lage ist schlecht "Hallo an alle Schüler und besonders an alle ehemaligen: Alles Scheiße, Deine Elli!"; "Stark vereinfacht ist die Hauptaussage in Schopenhauers Gesamtwerk in etwa: 'Alles Scheiße, Deine Elli'. Angeblich soll sein negatives Weltbild nur daher gekommen sein, dass er bei Frauen so schlecht ankam"; "Kotzt mich alles an zur Zeit. Würde mich am liebsten vergraben und Winterschlaf halten. Sorry fürs rumjammern. Alles Scheiße, Deine Elli"; "Alles Scheiße, deine Elli! Nur so viel: Die letzten drei Tage waren schlimm!"; "Mit anderen Worten: Alles Scheiße, Deine Elli!"; "Ich muss dann immer an meinen Arbeitskollegen denken, der zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit 'Alles Scheiße, deine Elli' in den Bart nuschelt und ich mich wirklich immer angesprochen fühle, denn Elli ist mein Kinderspitzname"; "Nach der Hälfte des Tages wird unser Kapitän nervös, als am Ende schließlich kaum mehr als die Hälfte der geplanten Flundern an Deck ist, dröhnt er voller Resignation: 'Alles Scheiße, deine Elli!'" umgangssprachlich, salopp bis derb, selten / veraltend, Emma: sehr selten; Wird oft als Abschluss eines (resignierenden) Gesprächsthemas verwendet oder als Titel in einem Brief über ein unliebsames Ereignis; scherzhaft gemeinter Briefabschluss; Nach Küpper [] ist der Frauenname austauschbar und ursprünglich der Schluss eines Feldpostbriefs an den Mann während des Zweiten Weltkrieges. Statt "Alles Gute" wird "Alles Scheiße" geschrieben. Röhrich [] schränkt die Namen auf "Elli" und "Emma" ein. Die Verengung auf "Elli" könnte durch einen Faschingshit der Gruppe "Die Clo-Schahs" aus dem Jahr 1972 (Titel: "Alles Scheiße Deine Elli") verursacht worden sein. Hier wird auch die Nutzung als Textstelle in einem Brief aufgegriffen, allerdings in einem völlig anderen Kontext: "Alles Scheiße Deine Elli / schrieb sie mir im letzten Brief / denn es blieb nicht ohne Folgen / als ich neulich bei ihr schlief." Ein Nutzer meint, dass der Ausspruch auch aus einem Telegrammtext der Flugpionierin Elly Beinhorn (1907-2007) stammen könnte. Siehe auch "Scheiße
das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeißen; das Geld (mit vollen Händen) aus dem Fenster werfen 
ÜS
Geld für sinnlose Dinge ausgeben; Geld verschwenden / verprassen / vergeuden "Kein Geld zum Fenster raus! BUND fordert Transrapid-Milliarden für Verkehrswende"; "Der Eurofighter wird fliegen. Leider! Und mit ihm viel Geld zum Fenster hinaus"; "Hier wird viel Geld zum Fenster hinausgeworfen"; "Ehe ich mein Geld zum Fenster hinauswerfe, spare ich es für schlechte Zeiten"; "Die meisten Champagner um die 40 Mark sind hinausgeworfenes Geld: Massenware mit großem Namen. Guter Champagner kostet fast immer mehr, etwa das Doppelte"; "50 % meines Werbebudgets ist hinausgeworfenes Geld. Niemand kann mir allerdings sagen, welche 50 % das sind"; "Das ist doch zum Fenster hinausgeworfenes Geld!"; "Eine Internetseite ohne durchdachtes Konzept ist herausgeworfenes Geld"; "Staatliche Technologieförderung: Investition in die Zukunft oder herausgeschmissenes Geld?" umgangssprachlich; Die Redewendung soll im Mittelalter in Regensburg entstanden sein. Am alten Rathaus gibt es ein Fenster, in dem sich der Kaiser dem Volk zeigte, das ihm auf dem heutigen Rathausplatz huldigte. Von dort aus warf er Münzen ins Volk für die Armen. Da es ja ihre Steuergelder waren, sagten die Bürger: "Er wirft unser Geld zum Fenster raus
Ach du Scheiße
ÜSL
Ausruf der Bestürzung / des Erstaunens / der Betroffenheit "Ach du Scheiße, schon wieder eine hohe Rechnung"; "Ach Du Scheiße! Das ist aber mehr als gewöhnungsbedürftig"; "Ach du Scheiße, so spät schon!"; "Ach du Scheiße! Nicht du schon wieder!" umgangssprachlich, derb; siehe auch "Scheiße"; zu "ach" siehe auch "Unter jedem Dach ist / wohnt ein Ach
Scheiße 
ÜSL
1. Kot
2. etwas Schlechtes / Negatives / Unangenehmes / Wertloses / Unsinniges; Lüge 
1. "Hier stinkt es nach Scheiße!"; "Jetzt wäre ich beinahe in die Scheiße getreten!"; "Das Hauptprodukt dieser Stadt ist die Scheiße, die im günstigsten Fall unterirdisch entlang der Kanalisation zu den Kläranlagen strömt"
2. "Was soll die Scheiße?"; "Ich will nicht mehr so eine Scheiße erleben! Ich habe die Schnauze voll!"; "Hoffentlich verschwindet die Firma XYZ vom Markt vollständig. Seit ein paar Jahren produzieren die nur noch Scheiße!"; "Primär esse ich kein Fleisch aus dem Grund, nicht weil mir die Tiere leidtun, sondern deshalb, weil sie nur Scheiße zu fressen kriegen und ich den Scheiß nicht in meinem Organismus haben will"; "Sowohl Schmitt als auch Bezos verlassen sich dabei auf die Schwarmintelligenz, die es schon irgendwie richten wird, wenn jemand Scheiße erzählt bzw. geschrieben hat"; "'Ich bin ein Haufen Scheiße', klagte mir in diesen Tagen ein Jugendlicher. Es hat mich getroffen, dass er so ein negatives Bild von sich hat. Mich wundert es nicht, dass er auch immer wieder unter depressiven Zuständen leidet, wie er mir gesagt hat"; "'Tod den Hippies - Es lebe der Punk!' ist ein weiteres Dokument der Verklärung und Verkitschung der deutschen Punkwurzeln im Stile von Jürgen Teipels Punkerzählung 'Verschwende deine Jugend', die eine facettenreiche und auch widersprüchliche Subkultur auf wenige leicht konsumierbare Happen beschränkt. Als Film Scheiße, als Punkfilm völlige Scheiße!" 
umgangssprachlich, derb; Das zusammen mit dem entsprechenden Verb "scheißen" wohl bekannteste und am stärksten verbreitete Wort der deutschen Vulgärsprache wird in mehreren Bedeutungen gebraucht: Zunächst als Bezeichnung für Kot, als Ausruf bei einem Missgeschick oder auftretenden Schwierigkeiten, als Fluch, um Wut oder Verärgerung auszudrücken oder als Adjektiv (dann klein geschrieben) im Sinne von "schlecht" ("Das sieht scheiße aus!"). Seltener dient das Wort - auch im positiven Sinne - nur als verstärkendes Beiwort ("Du bist so scheiße sexy!"). Als Präfix vor Substantiven dient es als Schimpfwort oder Interjektion und bringt damit eine ablehnende Haltung zum Ausdruck (Scheißdreck, Scheißbulle, Scheißkarre, "Scheißwetter", "Scheißkerl", Scheißkrieg). Der Begriff findet - ebenso wie das dazugehörende Verb "scheißen" (koten, defäkieren) - auch regen Gebrauch in idiomatischen Ausdrücken und Redensarten (z. B. "auf etwas scheißen", "Scheiße bauen", "sich in die Hosen / Hose scheißen", "Ohne Scheiß!", "bis zum Hals in der Scheiße stecken", "in die Scheiße greifen; einen Griff in die Scheiße machen", "jemandem haben sie ins Hirn / Gehirn geschissen"). Hier steht der Begriff ebenfalls für etwas Negatives, oft als Synonym für "Unsinn" oder auch "Schwierigkeiten". Aus dem Verb und vorangestelltem Präfix hervorgegangene Begriffe ("anscheißen", "zuscheißen", "bescheißen", "zusammenscheißen", "jemanden verscheißern", "bei jemandem ausgeschissen haben", "es bei jemandem verschissen haben") besitzen eine spezifische Bedeutung. Das Wort "Kacke" und regionalsprachliche Entsprechungen wie "Schiet" (Norddeutschland, seit dem 14. Jahrhundert) werden synonym eingesetzt. Verhüllende Interjektionen wie "Scheibenkleister!" oder "Scheibe" (selten) dienen dazu, eine allzu derbe Ausdrucksweise zu vermeiden. Das Wort "scheißen" ist seit dem Mittelalter (11. Jahrhundert) gebräuchlich (mittelhochdeutsch "schizen") und bedeutet "ausscheiden". Die indogermanische Wurzel "*skei-d-" bedeutet "spalten, trennen, scheiden, schneiden" und ist mit scheiden, (Holz-)Scheit, (Wasser-)Scheide, Scheidung, Schiene, Scheitel und schneiden verwandt 
scheiße aussehen 
ÜSL
schlecht aussehen; hässlich sein; keinen guten Eindruck machen  umgangssprachlich, derb; siehe auch "Scheiße
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