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Suchergebnis für "aus Scheisse Geld machen"


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REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
aus Scheiße Geld machen 
Ü
Nutzloses verkaufen; etwas eigentlich Wertloses finanziell erfolgreich vermarkten "Ich möchte aber nicht auf die Titelseite vom 'Manager-Magazin', wo vorne drauf steht: Der kann aus Scheiße Geld machen"; "Ein Schwachsinn ist das! Aber heutzutage kann man ja aus Scheiße Geld machen, wenn man es richtig anstellt"; "Wer mit den olympischen Ringen werben will, muss zahlen. Wer das olympische Feuer tragen will, muss zahlen, und wer Fernsehbilder der olympischen Wettbewerbe zeigen möchte, muss ganz, ganz viel zahlen. So etwas nennt man auch: aus Scheiße Geld machenumgangssprachlich, derb, meist abwertend 
in die Scheiße greifen; einen Griff in die Scheiße machen 
Ü
einen Fehler machen; Pech haben "Mein Kumpel und ich scherzen manchmal, dass er irgendwann mal ordentlich in die Scheiße greifen muss bei so viel Glück"; "Man kann auch mit billigen Geräten einen guten Griff machen, man kann aber auch rasch in die Scheiße greifen"; "Ganz ehrlich, ich habe so oft in die Scheiße gegriffen und habe immer mit den falschen Firmen gearbeitet"; "Wieder einmal dachte ich, ich mache etwas Gutes und griff in die Scheiße"; "Nachdem mein gebrauchter Astra F ein ziemlicher Griff in die Scheiße war (7 Werkstättenbesuche in 2 1/2 Monaten, mitunter ziemlich krasse Mängel), hat sich mein Verkäufer entschlossen, den Wagen zum Kaufpreis zurückzunehmen" umgangssprachlich, derb 
jemanden aus der Scheiße ziehen 
Ü
jemandem helfen; jemanden aus einer üblen Lage befreien  umgangssprachlich, derb 
das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeißen; das Geld (mit vollen Händen) aus dem Fenster werfen 
Ü
Geld für sinnlose Dinge ausgeben; Geld verschwenden / verprassen / vergeuden "Kein Geld zum Fenster raus! BUND fordert Transrapid-Milliarden für Verkehrswende"; "Der Eurofighter wird fliegen. Leider! Und mit ihm viel Geld zum Fenster hinaus"; "Hier wird viel Geld zum Fenster hinausgeworfen"; "Ehe ich mein Geld zum Fenster hinauswerfe, spare ich es für schlechte Zeiten"; "Die meisten Champagner um die 40 Mark sind hinausgeworfenes Geld: Massenware mit großem Namen. Guter Champagner kostet fast immer mehr, etwa das Doppelte"; "50 % meines Werbebudgets ist hinausgeworfenes Geld. Niemand kann mir allerdings sagen, welche 50 % das sind"; "Das ist doch zum Fenster hinausgeworfenes Geld!"; "Eine Internetseite ohne durchdachtes Konzept ist herausgeworfenes Geld"; "Staatliche Technologieförderung: Investition in die Zukunft oder herausgeschmissenes Geld?" umgangssprachlich; Die Redewendung soll im Mittelalter in Regensburg entstanden sein. Am alten Rathaus gibt es ein Fenster, in dem sich der Kaiser dem Volk zeigte, das ihm auf dem heutigen Rathausplatz huldigte. Von dort aus warf er Münzen ins Volk für die Armen. Da es ja ihre Steuergelder waren, sagten die Bürger: "Er wirft unser Geld zum Fenster raus
Geld machen 
Ü
Geld verdienen  umgangssprachlich; Der Bereich des Verdienens wird in vielerlei umgangssprachlichen und saloppen Wendungen thematisiert. So kann man beispielsweise "Geld scheffeln" oder "zu Geld kommen" 
etwas zu Geld machen 
Ü
etwas verkaufen  umgangssprachlich 
das große Geld machen / verdienen 
Ü
sehr viel verdienen  In der Spielart des Quantitätsbegriffs nimmt "groß" die Bedeutung "reichlich" an. Sie findet sich schon im "Tristan" Gottfrieds von Straßburg (um 1210). Heute bedeutet "großes Geld" gelegentlich auch: Geldscheine (im Gegensatz zum Kleingeld, den Geldmünzen). Eine seit Goethe belegte Variante ist: "ein großes Vermögen verdienen/machen
jemandem das Geld aus der Tasche ziehen 
Ü
jemandem Geld abnehmen  Siehe auch "jemandem auf der Tasche liegen
jemandem etwas (meist: Geld) aus der Tasche leiern 
Ü
jemandem etwas abringen / abschwätzen; jemanden durch Überreden dazu bringen, ihm etwas zu geben; jemanden zum Geldgeben überreden "Sie wollen mir den letzten Cent aus der Tasche leiern, der ist aber schon weg"; "Weniger schön waren jene Menschen (vornehm ausgedrückt: Souvenirverkäufer und hier und da Polizisten) die den Touristen das Geld aus der Tasche leiern"; "Achtung: Hier treiben falsche Führer ihr Unwesen, die einem das Geld aus der Tasche leiern wollen. Der Eintritt zur Moschee ist jedoch frei"; "Schon bei der Bankenkrise diente die Angst vor einem weltweiten Kollaps dazu, den Steuerzahlern das Maul zu stopfen und das Geld aus der Tasche zu leiern"; "Sucht euch lieber einen Job, als Leuten ihr Geld aus der Tasche zu leiern!" umgangssprachlich; siehe auch "jemandem auf der Tasche liegen
etwas aus sich machen 
Ü
Erfolg haben; etwas erreichen  umgangssprachlich; siehe auch "es mit jemandem machen können
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