sich positionieren / ins Gespräch bringen; für etwas werben; sich zur Wahl stellen; Ansprüche geltend machen; die Herausforderung annehmen
"Frankfurt sollte sich für Olympia 2012 bewerben. Eine Region von derartiger Bedeutung darf vor solch einer Herausforderung nicht kneifen und muss ihren HutindenRingwerfen"; "Spannend wurde die Nominierung für die Landesliste. Als Überraschungskandidat warf Daniel Kurth seinen HutindenRing"; "Acht Mannschaften warfen ihren HutindenRing zum 9. Golf und Curling-Turnier"; "Bei der Festlegung des nächstjährigen Tagungsortes zögerte Vorsitzender Hans Stanglmair nicht lange und warf den Moosburger HutindenRing"; "Nach fünfjähriger Politik-Pause hatte Exner seinen HutindenRing geworfen und sich parteiintern gegen vier Mitbewerber durchgesetzt"
Im "Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens" (Bd. 4, Sp. 529) steht: "Eine alte Form der Einsprache gegen die Ehe war das Werfen des Hutes oder der Mütze. Wenn im Hanauischen bei einer Eheverkündigung von der Kanzel eine Frauensperson Einsprache erheben wollte, musste sie ihre Mütze abnehmen und in die Kirche werfen"
Die Redensart stammt aus dem Neuen Testament (Johannes 8,7), wo Jesus eine Ehebrecherin gegen das Steinigen verteidigte. Er sagte: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Siehe auch "einen / keinen Stein (auf jemanden)werfen"