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Suchergebnis für "ein Ausflug der urspruenglich nicht geplant war"


1580 Einträge gefunden


Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
eine Extratour 
ÜS
eine besondere / spezielle / exklusive Reise; ein Ausflug, der ursprünglich nicht geplant war; eine abweichende Vorgehensweise "Da das Wetter heute gut ist und wir uns direkt am Eingang des Mattertales befinden, beschließen wir, eine Extratour einzulegen und unplanmäßig nach Zermatt zu fahren, um das Matterhorn zu sehen"; "Diese 'Extratour' führte zwar dazu, dass wir erst mit erheblicher Verspätung in unserem Hotel ankamen, doch einhellig waren wir der Meinung, dass sie sich gelohnt hat"; "Immer wieder musste der Spielleiter allerdings darauf hinweisen, dass keine Extratour unternommen werden darf"  
vom Kurs abkommen 
ÜS
den bisherigen Erfolg nicht fortsetzen (können); sich anders verhalten als ursprünglich geplant "Generali Deutschland kommt nicht vom Kurs ab: Generali Deutschland macht die Millionenschäden aus Hochwasser, Sturm und Hagel durch steigende Gewinne wett"; "In dieser Phase ist der Unternehmensberater der Hüter der eigentlichen Idee. Kommt der Prozess vom Kurs ab, muss er darauf aufmerksam machen. Intervenieren jedoch muss das Top-Management, denn es darf nicht sein, dass dort Führungsaufgaben an den Berater delegiert werden"; "'Was wir derzeit auf den niedrig gelegenen Atollen erleben, ist nur eine Vorwarnung vor dem, was wir noch erleben werden. Niemand wird verschont bleiben. Wir können unseren Planeten nicht weiter so missbrauchen.' Der Kampf gegen den Klimawandel werde derzeit nicht engagiert genug betrieben, so Tong. 'Wir sind desaströs vom Kurs abgekommen'"  
etwas war nicht im Sinne des Erfinder
ÜS
etwas war so nicht geplant / gedacht  umgangssprachlich 
am Arsch die Räuber 
ÜS
keineswegs; mitnichten; Kraftausdruck, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es den Anschein hatte oder geplant war; Ausdruck von Ablehnung "Die ganz Harten konnten sich in nette orangene Schutzanzüge zwängen und hinter dem Schiff im Kielwasser (wo das Eis ja gebrochen war) ein wenig baden gehen. Am Arsch die Räuber bin ich da rein! Ich bekomme ja schon im Sommer am Kiessee einen halben Herzinfarkt, wenn ich ins Wasser gehe"; "Na ja, jedenfalls formierte sich um 13:48 Uhr unser Team, um hoch motiviert den Gegner niederzustrecken und den Gewinn der Meisterschaft anzustreben! Aber am Arsch die Räuber! Wir haben eiskalt abgelosed, wobei man sagen muss, dass es sehr schwierig ist, gegen einen Gegner, der 15, wenn nicht sogar 20 Auswechselspieler hat zu gewinnen, wenn man selbst nur einen hat" umgangssprachlich, derb; Soll sich auf das Volkslied "Im Wald, da sind die Räuber" beziehen 
einer Sache Gewalt antun 
ÜS
etwas missbrauchen; eine Sache für etwas benutzen, für das sie ursprünglich nicht gedacht war; eine Sache verfälschen "Diese Methode ist nicht fachgerecht und tut der Sache Gewalt an"; "Um der Genauigkeit Genüge zu tun, gerät die Übersetzung oft zu buchstäblich und tut damit einem guten Sprachstil und oft auch dem Verstand Gewalt an"; "Wir werden ausgiebig Ski und Snowboard fahren und dabei lernen, weder der Natur noch uns oder unserem Nächsten Gewalt anzutun" formal; siehe auch "in jemandes Gewalt sein / stehen
etwas war für die Katz 
ÜS
etwas war sinnlos / umsonst; die Mühe war vergeblich; etwas blieb ohne Erfolg; etwas war nichts wert "War denn wirklich alles für die Katz?"; "Soll das alles für die Katz gewesen sein?"; "Deutsche Dotcom-Werbung: Acht Milliarden für die Katz"; "An durchschnittlich 85 Arbeitstagen im Jahr sind die deutschen Arbeitnehmer zwar in ihrem Betrieb - doch produktiv gearbeitet wird da nicht. Diese Tage sind eigentlich für die Katz"; "Wenn eine Diplomarbeit irgend einen Sinn haben soll, dann müssen die Ergebnisse auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft mitgeteilt werden. Deshalb ist eine Veröffentlichung der Ergebnisse in einer Fachzeitschrift absolut wichtig. Sonst ist alles für die Katz!" umgangssprachlich; Um die Redensart "das ist für die Katz" ranken sich seit dem 16. Jahrhundert sekundäre Deutungen in der Form von Anekdoten. Burkhard Waldis erzählt in seiner Fabelsammlung "Esopus" aus dem Jahre 1548 von einem Schmied, der es seinen Kunden überließ, wie viel sie ihm für seine Arbeit entlohnten. Immer, wenn er bloßen Dank erhielt, sagte er zu seiner fetten Katze: "Katz, das geb ich Dir." Nachdem die Katze verhungert war, beschloss er, seinen Lohn wie andere Handwerker selbst zu bestimmen. Ganz ähnlich ist die Geschichte von Abraham a Santa Clara (1644-1709) aus dem 17. Jahrhundert: Ein Mann, der von seinem Herrn statt Lohn nur Versprechungen erhielt, gab seiner Katze kein Futter, sondern bloß das Versprechen, sie bald zu füttern. Natürlich verhungerte die Katze. Als der Herr ihm wieder dankte und ihn ohne Lohn entlassen wollte, entgegnete er mit den Worten: "Meine Katze ist an den Versprechungen gestorben." Andere Deutungen beziehen die Redensart auf die wertlosen Essensreste, die man den Katzen zum Fressen hinwar
ins Blaue fahren; eine Fahrt ins Blaue machen 
ÜS
einen Ausflug an einen unbekannten oder nicht vorher bestimmten Ort unternehmen  umgangssprachlich; Das Blau wird oft als Farbe der Ferne gebraucht (das Blau des Himmels ist weit entfernt), oft auch für etwas Unbestimmtes oder Unklares ("blauer Dunst"). Ein Nutzer spricht davon, dass weit entfernte Objekte mehr in Blautöne gefärbt sind, da die anderen Lichtfarben stärker in der Atmosphäre resorbiert werden (vergleiche "die blauen Berge"). Ein weiterer Nutzer meint, dass früher überwiegend Flachs angebaut wurde, der ja blau blüht. Wenn nun jemand einen Ausflug gemacht hat, ist er zwangsläufig durch eine blau blühende Landschaft gefahren, also "ins Blaue" 
etwas (nicht) auf dem Zettel haben 
ÜS
(nicht) geplant / vorgemerkt sein; sich einer Sache (nicht) bewusst sein; (nicht) an etwas denken; mit etwas (nicht) rechnen; etwas (nicht) beabsichtigen "Man erreicht auch Firmen, die man gar nicht auf dem Zettel hatte"; (Handball:) "Diese 'Armschleuder' hatten die Spanier nicht auf dem Zettel: Niclas Pieczkowski spielte in einem tollen deutschen Team außergewöhnlich"; "US-Starinvestor Buffett hat auch deutsche Firmen auf dem Zettel"; "Wir haben noch eine Menge auf dem Zettel!"; "'Der Schädling ist für uns alle neu', sagte Bonde. Keiner habe auf dem Zettel gehabt, dass er in einer solchen Dimension auftritt. Man habe jedoch rechtliche Möglichkeiten geschaffen, die Winzer den Gebrauch eines speziellen Insektenbekämpfungsmittels ermöglichten"; "Diese 10 Filme muss man 2015 auf dem Zettel haben" selten; Leitet sich vom "Zettel" ab, auf dem man Dinge notiert, die man erledigen möchte oder die man nicht vergessen will. Ist man von einem unvorhergesehenen Ereignis überrascht, so hatte man dies "nicht auf dem Zettel". Die Redensart ist seit etwa 1930 in Gebrauch (Küpper []). Siehe auch "sich verzetteln
einen Rückzieher machen 
ÜS
etwas ursprünglich Geplantes doch nicht durchführen; sich zurückziehen   
etwas ist eingeschlafen 
ÜS
ein Vorhaben wird nicht (mehr) weiterverfolgt; etwas wurde geplant, wird aber nicht verwirklicht   
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Änderungsvorschlag


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