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Suchergebnis für "einen Stock im Arsch haben"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
einen Stock im Arsch haben 
ÜS
1. aufrecht gehen; eine steife Körperhaltung haben
2. nicht natürlich / unbefangen reagieren; steif / spießig / pedantisch / humorlos / verklemmt / verkniffen / arrogant / verbohrt / unflexibel sein 
1. "Er läuft, als hätte er einen Stock im Arsch"; "Du tanzt, als hättest du einen Stock im Arsch"
2. "Die meisten Leute gehen anscheinend mit angezogener Handbremse und Stock im Arsch auf Konzerte und Veranstaltungen"; "Wieso müssen Deutsche immer einen Stock im Arsch haben, was Witze betrifft?"; "In meinem Freundeskreis gibt's Hip-Hop-Fans und Aktive, Metal-Leute, Rastas, Punks, eigentlich alles.... und die verstehen sich alle wunderbar! Warum? Weil denen der Charakter wichtig ist, und weil sie keinen Stock im Arsch haben!" 
umgangssprachlich, derb, 2. abwertend; Die zweite Bedeutung ist aus der ersten abgeleitet und bezieht sich auf die doppelte Bedeutung des Wortes "steif": zum einen "nicht weich, nicht biegsam, starr, unbeweglich", die zum anderen in zweiter Bedeutung auf menschliche Charaktereigenschaften übertragen werden: "unflexibel, unpersönlich, verkrampft, gezwungen" 
am Stock gehen 
ÜS
1. sich beim Gehen auf einen Krückstock stützen
2. schwach / verbraucht / abgenutzt / veraltet sein
3. wirtschaftlich ruiniert sein 
 2. und 3. umgangssprachlich, salopp 
jemanden am Arsch haben 
ÜS
jemanden für etwas verantwortlich machen / zur Rechenschaft ziehen; belastendes Material gegen jemanden besitzen; sich jemanden vorknöpfen; jemandem übel mitspielen "Als Spezialist am PC könnte sich auch das Finanzamt für deine Einkünfte interessieren. Wenn die dich am Arsch haben, dann guckst du dumm aus der Wäsche!"; "Natürlich kann man mit dem notwendigen Wissen diese Chips überlisten, sie umprogrammieren. Es dauert jedoch in der Regel nicht lange, bis sie dir auf die Spur kommen. Und dann haben sie dich wirklich am Arsch!"; "Wenn man den Täter rechtlich am Arsch haben will, dann muss die Tat vollzogen sein"; "Auf einer Rolltreppe dann der Schreck: Auf einmal reißen mir zwei Typen die Diskettenboxen (waren damals immer zehn in einer Pappbox) aus der Tasche! Erster Gedankengang: Jetzt haben sie mich am Arsch! Illegale Spiele für mindestens 500 DM dabei und Du Depp trägst die so offen rum"; "'Siehst du wohl, Mädchen! Jetzt hab ich dich am Arsch', triumphierte ihre Gegnerin und krallte sie noch fester"; "'Was willst von mir, Schmiedhuber?', fragte der Bürgermeister. 'Jetzt hab' ich dich am Arsch, Bürgermeister, begann der Schmiedhuber die Unterredung und knallte den Zettel vor dem Bürgermeister auf den Tisch" umgangssprachlich, derb; Laut Küpper [] ursprünglich Soldatensprache, seit 1900 umgangssprachlich 
Hummeln im Hintern / Arsch haben 
ÜS
voller Energie / Tatendrang sein; nicht still sitzen können "Was zappelst Du so? Hast Du Hummeln im Hintern?"; "Hast du Hummeln im Hintern oder was?"; "Für diejenigen mit Hummeln im Hintern war während der Rast bestens gesorgt: Volleyball, Badminton und Stöbern im Wald sorgten für genügend Ablenkung"; "Da wollte ich sie in die Arme nehmen, sie trösten, an mich drücken. Nicht weil sie hilflos und traurig war. Sondern weil sie so verdammt stark war. Aber sie hatte Hummeln im Hintern wie ein Teenager. 'Fahr los', sagte sie"; "Diese Band hat definitiv Hummeln im Arsch. In Sachen Intensität gibt es nur wenige Bands, die ihnen das Wasser reichen können"; "Beim Schreiben der Texte und der Musik hatten wir ordentlich die Hummeln im Arsch, da hatte sich einiges an Emotionen aufgestaut, was wir rauskotzen mussten" umgangssprachlich; Hummeln im Hintern: salopp; Hummeln im Arsch: derb; Das Bild von den Hummeln erklärt sich von selbst. Für seine Anschaulichkeit spricht, dass es schon in Luthers Sprichwörtersammlung vorkommt. Die Beliebtheit hängt wohl auch mit dem Stabreim in der Wendung zusammen (Hummeln - Hintern) 
Blei im Hintern / Arsch haben 
ÜS
nicht aufbrechen; sitzen bleiben; träge sein  umgangssprachlich, Arsch: derb 
einen kalten Arsch haben 
ÜS
tot sein  umgangssprachlich, derb, veraltet; geläufige Redensart deutscher Soldaten im 2. Weltkrieg (Hinweis eines Nutzers) 
Pfeffer im Hintern / Arsch haben 
ÜS
lebhaft / zappelig sein; voller Energie / Tatendrang sein; nicht still sitzen können  umgangssprachlich; Arsch: derb 
den Arsch offen haben 
ÜS
blöd / verrückt / unverschämt sein; spinnen "Du hast wohl den Arsch offen!"; "Ihr habt ja wohl alle den Arsch offen!" umgangssprachlich, derb 
über Stock und Stein 
ÜS
querfeldein; ohne Weg  Der Stock dieser Redensart ist der Wurzelstock des gerodeten Baumes, der als Hindernis für Pferd und Wagen den Weg versperrt. Die Formel taucht zunächst in Kaufurkunden zusammen mit Grund und Boden auf. Sie wird dann schnell zum Ausdruck des ungebahnten Weges und des Querfeldeinrittes. Ein Nutzer liefert folgende Deutung: Im Mittelalter wurden die Gemeindegrenzen mit Stöcken und Landesgrenzen mit Steinen gekennzeichnet. Wenn jemand über "Stock und Stein" lief, hatte er also eine Grenze überschritten 
Feuer unterm / im Hintern / Arsch haben 
ÜS
temperamentvoll / kraftvoll / schwungvoll / vital sein "Feuer unterm Hintern ist angesagt bei insgesamt zehn Konzerten"; "Also Hut ab, das Girl hat Feuer unterm Hintern! Die Musik ist okay bis gut, die Bühnenshow sehr gut, erinnert streckenweise an ein Varieté, sehr abwechslungsreich und schon allein deshalb sehenswert!"; "Sie vergleichen sich ständig mit anderen und denken, dass diese schlauer oder fähiger sind oder härter arbeiten. Sie mögen es vielleicht, mit anderen zu konkurrieren. Gewinnen kann für sie alles sein. Sie können 'Feuer unterm Hintern' haben"; "Partygirl Paris Hilton hat ganz genaue Vorstellungen von dem idealen Lebenspartner: 'Mein Freund muss Feuer im Hintern haben', sagte die Hotelerbin der Zeitschrift 'TV Spielfilm'"; "Der Typ hat Feuer im Hintern und Benzin im Blut: Ken Block ist dank Youtube der bekannteste Auto-Rowdy der Erde"; "Sieht man vom etwas zweideutigen Bandnamen ab, stellt sich heraus, dass die Deutschen auch musikalisch gehörig Feuer im Arsch haben"; "Sie hat Feuer unterm Arsch. Wie meine Ex Sophie. Sie liebte es, zu Shakiras Lied in Reizwäsche vor mir zu tanzen und mich heiß zu machen" umgangssprachlich, selten, Arsch: derb. Das in dieser Redensart verwendete Bild ist leicht verständlich. Dabei kann das Feuer sowohl als Ursache schnellen Handelns verstanden werden (siehe auch "jemandem Feuer unter dem / unterm Hintern / Arsch machen") als auch in seiner Bedeutung als Symbol für Leidenschaft und emotionaler Erregung (siehe auch "für etwas / jemanden Feuer und Flamme sein") 
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Redensarten- Schredder: Redewendungen tüchtig durcheinandergewürfelt.