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Suchergebnis für "erreichbar realisierbar sein"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
zum Greifen nahe sein 
ÜS
in realistische Nähe gerückt sein; erreichbar / realisierbar sein "AMD sieht Ende seiner Verluste zum Greifen nahe"; "War eine Einigung wirklich zum Greifen nah? Zum Scheitern der Klimakonferenz in Den Haag"; "British Airways Deutschland - Die weite Welt zum Greifen nah"; "Der Titel in der ersten Regionalliga ist für die Basketballer der Grevenbroich Elephants zum Greifen nahe"; "Das Glück liegt oft zum Greifen nahe, man muss es nur sehen"; "Endlich traf ich dich. Das Glück - plötzlich zum Greifen nah"  
auf Draht sein 
ÜSL
1. fit / aktiv / aufmerksam / wachsam / flexibel / schlagfertig / fähig / gut informiert sein
2. telefonisch erreichbar sein 
1. "Clever, weiblich – und auf Draht? Dann sind Sie hier richtig – im Mentoring-Programm für technikbegeisterte Studentinnen"; "'Wir müssen auf Draht sein', bringt Vorarbeiter Meyer von der Firma XYZ die Anforderungen auf den Punkt"; "Wir sind immer auf Achse und schwer auf Draht"; "Beim Rückrunden-Start des BVB will Großkreutz auch auf dem Platz wieder voll auf Draht sein. Mit dem Auswärtsspiel beim Bundesliga-Dritten Leverkusen soll die Aufholjagd der Krisen-Borussia endlich beginnen"
2. "So ist die Stadt Köln seit 2003 'auf Draht' und bietet durch ihr kommunales Call-Center eine zentrale Anlaufstelle"; "Draht ist der Wegbereiter in der Telekommunikation sowie digitalen Welt. Wir sind immer und überall verbunden, auf Draht eben" 
umgangssprachlich, 2. selten; "Draht" meint ursprünglich "das Gedrehte". In der Redensart ist der Draht das Sinnbild der Verbindung, der Schnelligkeit und der Informationsübertragung. Und so wird sie oft auch in Slogans o.ä. auf das Telefonieren bezogen. Bei der Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Wendung war wohl ursprünglich der Telegrafendraht gemeint 
nicht einfach vom Himmel fallen / gefallen sein 
ÜSL
nicht von alleine / ohne eigenes Zutun entstanden / erreichbar sein "Niedrigere Stromrechnungen fallen nicht einfach vom Himmel"; "Dass diese Erfolge nicht einfach 'vom Himmel fallen' liegt auf der Hand, verdient jedoch trotzdem besondere Erwähnung"; "Die Probleme sind in großen Teilen selbst gemacht. Sie haben ihren Ursprung teilweise lange in der Vergangenheit, teilweise sind sie auch jüngeren Datums. Auf jeden Fall ist die betrübliche Situation, vor der wir heute stehen, nicht einfach vom Himmel gefallen"; "Dem zur Zeit aus allen Ecken erklingenden Ruf nach mehr Aus- und Weiterbildung muss also dringendst der Ruf nach mehr und besseren Ausbildern beigefügt werden, denn diese fallen nicht einfach vom Himmel" umgangssprachlich 
nicht aus der Welt sein 
ÜSL
erreichbar bleiben  Nach alten Vorstellungen besteht die Welt aus dem bewohnbaren Erdkreis und der Außenwelt voller Ungeheuer, Barbaren und anderer Gefahren. Es gibt auch eine Grenze zwischen diesen Gebieten, die man sich mal als Bretterzaun (siehe auch "Dort ist die Welt mit Brettern vernagelt"), mal als Strudel im Weltmeer, mal als Wüste und mal als Gebirge vorgestellt hat. Häufig bleibt auch offen, wie man sich dieses Ende der Welt (oder derber: Arsch der Welt) ausmalt. In jedem Fall dient die redensartliche Erwähnung dieser Grenzregionen zur Vermittlung der Bedeutungen Ferne und Abgelegenheit, so dass die Beteuerung, dass etwas nicht außerhalb der Welt sei, folglich eine erreichbare Nähe meint 
Plan B 
ÜSL
eine Alternative für den Fall, dass das ursprüngliche Vorhaben nicht realisierbar ist "Falls wir den Türsteher nicht überreden können, nehmen wir Plan B: Wir schleichen uns durch die Hintertür hinein" Siehe auch "auf den Plan treten
das ist / das wäre zu schön, um wahr zu sein 
ÜS
das übersteigt alle Erwartungen; das wäre herrlich, ist aber nicht realisierbar  Diese Gesprächsfloskel betont den Kontrast zwischen "schönem Schein" und der Wirklichkeit, von der man eher unschöne Ereignisse erwartet 
Da ist noch mehr / was drin! 
ÜSL
Da ist noch mehr möglich! Eine Steigerung / Verbesserung ist erreichbar "'In Sopot würde ich meine Zeit gerne verbessern. Da ist noch was drin', sagte Sailer nach ihrem Sieg über 60 Meter in starken 7,14 s"; "Leider wird die frei werdende Prozesswärme, wie bei den technischen (Groß-) Anlagen, noch nicht genutzt. Da wird Euch aber auch noch was einfallen - da ist noch was drin"; "Nachdem er bei der Landesmeisterschaft wirklich sehr gut gekämpft und auch abgeschnitten hat, war allen klar, da ist noch mehr drin"; "Obwohl der Beruf ihm einen Riesenspaß machte, hatte der Beamte das Gefühl, 'da ist noch mehr drin'. Und so nahm er in Tübingen ein Jurastudium auf" "Drin sein" (entstanden aus darin, darinnen) bedeutet eigentlich "enthalten, beinhalten, sich im Inneren befinden". Daraus dürfte sich die Bedeutung "drin sein" = "möglich sein" entwickelt haben, denn nur bei etwas, das Potenzial "enthält", ist noch eine Steigerung möglich 
Das wars / war's / war es dann wohl! 
ÜS
1. sagt man, wenn etwas erfolglos / unglücklich zu Ende gegangen ist und keine Chance mehr besteht, die Sache weiterzuführen; sagt man, wenn ein Plan nicht mehr realisierbar ist; sagt man, wenn sich eine Behauptung als falsch herausstellt
2. (wertneutral) die Sache ist zu Ende 
1. "Das wars dann wohl - Trennung, Scheidung, Beziehungsende & Loslassen"; "Ja, letztes Jahr haben sie uns bei dem anderen Auto die Scheibe eingeschlagen und jetzt das hier. Ich könnt heulen. Das wars dann wohl wahrscheinlich mit unserer Hochzeitsreise"; "(...) Dass ein Masthuhn nach nur 2% seines möglichen Lebensalters geschlachtet wird, und ein Mastschwein nach 5%. Das hilft wirklich in den Kopf zu bekommen, dass eigentlich so gut wie alle Zuchttiere in ihrer Kindheit bzw. Jugend geschlachtet werden - auch bei Freilandhaltung oder superduperlieber Haltung. Das wars dann wohl mit dem 'volles glückliches Leben' der Nutztiere"; "Die Seite ist tot. Die Telefonnummer ist tot. Die E-Mail-Adresse ist tot. Das wars dann wohl. So funktioniert Kapitalismus! Ellbogen raus, nehmen was man kriegen kann und dann schnell wieder verschwinden"; "Jody ist ein Teenie und steht total auf die Regulators, eine angesagte Rockband. Auf das Konzert hatte sie sich wochenlang gefreut, doch dann starb ihr Opa, der einzige Mensch, der cool war und sie verstanden hat. Sie sprengt die Beerdigung, woraufhin ihre Mutter die Eintrittskarte zerreißt. Das war's dann wohl. Doch Mac, Jodys bester Freund, fährt sie nicht nur zum Gig, sondern schenkt ihr auch seine Karte"; "Dann lässt sich die Aufbewahrungsbox mit viel Kraft und fiesem Quietschgeräusch endlich aufziehen. Dabei hüpfen die Ohrstöpsel von ganz allein aus der grünen Plastikbox. Das war's dann wohl mit der vom Hersteller hoch angepriesenen hygienischen Handhabung"; "Das Programm startet nicht. Das ist bei dem Preis nicht akzeptabel. Ich ärgere mich wegen des verlorenen Geldes. Das war's dann wohl" umgangssprachlich; 2. selten 
auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen 
ÜS
am Ende sein; zum Erliegen kommen; tief gesunken sein; ruiniert / verelendet sein; erfolglos geblieben sein "Nach jahrelangen Anstrengungen sind wir jetzt wieder beim Nullpunkt angekommen"; "Wenn man feststellt, dass man wieder am Nullpunkt angekommen ist, dann fängt eigentlich etwas Neues, Spannendes an"; "Innerhalb von zwei Jahren nahm ich 20 Kilo an Gewicht zu! Mein Selbstwertgefühl war am Nullpunkt angekommen"; "In den letzten Jahren sind die Aussichten, in Bibliotheken der öffentlichen Hand eine Beschäftigung zu finden, beim Nullpunkt angekommen"; "Einen Tag vor der Abreise war unsere Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen. Es ist einfach frustrierend, wenn man jede Krone zweimal umdrehen muss und sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten kann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen"  
an jemandem liegen 
ÜS
1. Verursacher sein; schuld sein
2. jemandes Angelegenheit sein; derjenige sein, der Einfluss auf eine Sache hat 
1. "Ich dachte immer, es liegt an mir, ich mache etwas falsch"; "Die Sonne scheint, aber mein Herz, das weint! Warum? Das liegt an Dir, denn du bist nicht mehr hier!"; "Und nein, es liegt doch nicht an mir, wenn ich mich gestört fühle von solchen Idioten"; "Chelsea gibt schließlich zu, dass die Probleme vielleicht auch an ihr liegen"; "Selbst wenn er zugibt, dass es auch ein wenig an ihm liegen könnte, ist er dennoch davon überzeugt, dass die anderen mehr Schuld haben"
2. "Es liegt an mir, mein zaghaftes, zweifelndes Innerstes von der Angst, sich zu zeigen, zu befreien"; "Mein Leben leichter werden zu lassen liegt an mir"; "Es liegt an mir und meinem Einsatz, wie viel Geld ich verdiene"; "Es liegt an Dir, das zu ändern"; "Das Paradies ist schon hier, es liegt an Dir, es zu entdecken" 
 
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