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Suchergebnis für "etwas fuer einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas fuer ein Appel und n Ei kaufen"


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REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen 
Ü
etwas für wenig Geld kaufen; ein Schnäppchen machen  umgangssprachlich; Apfel und Ei gelten in der Redensart als billige Naturprodukte 
an (und für) sich 
Ü
eigentlich; im Grunde genommen; im Prinzip; isoliert / objektiv betrachtet; ohne Beziehung auf etwas anderes "Es ist an und für sich ein Hotel der Superlative"; "Die Firma gibt's noch, den Zelluloid-Film nicht mehr, aber diesen Kunststoff gibt es an und für sich heute noch"; "'Geheimdienste an sich sind bereits ein Skandal' - NPD inszeniert sich als Opfer von Polizei und Verfassungsschutz"; "Hunger in einer an sich reichen Welt - Fragen und Antworten zum Thema Nahrungsmittelspekulation" (Titel eines Artikels); "Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen" (Max Planck); "Im Jahr 1876 war man im Hause Western Union vom Telegraphieren so überzeugt, dass man ein obskures Gerät namens Telefon eines gewissen Alexander Graham Bell mit den folgenden Worten kommentierte: 'Die Erfindung hat so viele Mängel, dass es nicht ernsthaft als Kommunikationsmittel taugt. Das Ding hat für uns an sich keinen Wert"; "Da spürte man beinahe das entsetzte Schweigen im WDR5-Studio, als die Teilnehmerin ihre Argumente logisch und verständlich darlegte und die Erfolge der GDL hervorhob, die andere Gewerkschaften an und für sich begrüßen sollten"; "An und für sich geht die Zeit spurlos an uns vorüber. Nur die Tage und Nächte hinterlassen ihre Kratzer"; "Das Hotel ist an und für sich in Ordnung, aber ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt"; "Expansion ist auch für Steuerkanzleien an und für sich eine schöne Sache, doch die Entwicklung von der kleinen zur mittelgroßen Kanzlei müssen auch die Chefs und Mitarbeiter mitgestalten" umgangssprachlich; "An sich" ist eine Übersetzung des griechischen "kath'auto" bzw. des lateinischen "per se" und ist ein Begriff aus der Philosophie. Er bezeichnet Gegenstände und Sachverhalte, die nicht durch Bewusstsein, Anschauung oder menschliche Erkenntnis beeinflusst sind, sondern objektiv, d.h. unabhängig von der menschlichen Vorstellung existieren. Das "für sich" dagegen ist bei Sartre das menschliche Bewusstsein und menschliche Realität. Hegel sieht in der Vermittlung beider Begriffe, die mit dem Ausdruck "an und für sich" beschrieben werden, die Einheit der Welt und des Geistes. Die Umgangssprache nimmt auf diese Vorstellungen Bezug, ohne dabei jedoch "an sich" und "für sich" zu unterscheiden. Es wird auch einschränkend verwendet und kann implizieren, dass es neben des beschrieben Gegenstandes oder Sachverhaltes noch etwas anderes gibt, das der Interpretation oder Erläuterung durch einen Menschen bedarf (letzte zwei Beispiele). In vielen Fällen wird er jedoch auch als Floskel ohne ausgeprägte Aussagekraft verwendet (erste zwei Beispiele) 
für Zeit und Ewigkei
Ü
für lange Zeit; für immer  gehoben, veraltet; Der pointierte Gegensatz zwischen Zeit und Ewigkeit verweist auf die christlich-theologische Zeitauffassung, genauer gesagt: auf Augustinus. Augustinus vertritt die Auffassung, dass es Zeit nur dort geben könne, wo sich ihre Auswirkungen erfahren lassen, nämlich in der veränderlichen Welt. Gott dagegen ist unveränderlich und verkörpert das Prinzip der Ewigkeit: "Mit gutem Recht unterscheidet man Zeit und Ewigkeit; denn Zeit besteht nicht ohne Wechsel und Wandel, in der Ewigkeit aber gibt es keine Veränderung." (Gottesstaat XI, 6) Für Augustinus ist Zeit aber auch eine psychologische Kategorie, er spricht vom "Strudel eines Vielerlei" und der "Mündung des Lebens in Gott". Die Metaphorik von der Zeit als Fluss und der Ewigkeit als Meer war über Jahrhunderte, v.a. in der barocken Emblematik, eine zentrale Vorstellung der abendländischen Kultur 
für Groß und Klein 
Ü
für Menschen jeden Alters "Hier gibt es preiswerte Mode für Groß und Klein!"; "Für Groß und Klein wurde viel geboten, vom Kettenkarussell und Autoscooter über die Geisterbahn bis hin zu Star Trip und Flip Fly war für jeden das richtige dabei"; "Kindermusik mal anders: Marius Tschirky bestreitet mit seiner Jagdkapelle verrückte Konzerte für Groß und KleinPaarformel; Aus der ursprünglich konkreten Vorstellung große und kleine Leute/Menschen hat sich bereits im Mittelalter die feste Paarformel "Groß und Klein" abgespalten. Sie hatte von Anfang an die Bedeutung "jedermann" und steht in Konkurrenz zu Formeln wie "Arm und Reich", "hoch und niedrig", "bedeutend und unbedeutend", "Jung und Alt" 
für Arsch und Friedrich 
Ü
für nichts; umsonst; vergeblich "Der Zaun hat ein Loch und die Hasen haben meine ganzen Salatpflanzen weggefressen - die ganze Arbeit war 'für Arsch und Friedrich'" umgangssprachlich, derb 
Und was springt für mich dabei heraus? 
Ü
Was bekomme ich dafür umgangssprachlich, salopp 
nicht für Geld und gute Worte 
Ü
um keinen Preis; keinesfalls   
für etwas / jemanden Feuer und Flamme sein 
Ü
von etwas / jemandem begeistert sein; leidenschaftlich verliebt sein; sich leidenschaftlich für etwas interessieren "Als ich ihr von meiner Idee erzählte, war sie sofort Feuer und Flamme"; "Rund 300 Zuschauer waren Feuer und Flamme für die ungewöhnliche Vorführung"; "Feuer und Flamme für das neue Medium"; "Erst Feuer und Flamme - dann ausgebrannt. Burnout - ein Problem nicht nur im pädagogischen Bereich"; "Feuer und Flamme für Jesus!" umgangssprachlich; Der Stabreim der Redensart deutet auf einen germanischen Ursprung hin. Tatsächlich galt das Löschen von Feuer und Flamme der Herdstelle eines Missetäters als Verwüstungsstrafe. Die Bewahrung von Feuer und Flamme im eigenen Herd war dagegen die rechtsverbindliche Niederlassung und Führung eines eigenen Haushalts. Vermutlich liegt hier der Ursprung der positiven Bedeutung "begeistert sein" der Redensart, die Luther mit seiner Neuprägung "Feuereifer" (1522) aufnehmen konnte. Heute wird die Redewendung oft in Wortspielen - z.B. in der Werbung - verwendet. Selten dagegen ist die ironische Umdeutung in ihr Gegenteil: So gab es in den 1980er Jahren einen Aufkleber aus linksautonomen Kreisen mit der Aufschrift "Feuer und Flamme für diesen Staat". Darauf war ein Molotowcocktail abgebildet 
sich jemanden kaufen 
Ü
1. sich jemanden vornehmen; mit jemandem abrechnen; jemanden scharf zurechtweisen; jemanden zur Rede stellen / zur Rechenschaft ziehen
2. jemanden bestechen 
1. "Wart's ab! Dich kauf ich mir!" (Drohung) umgangssprachlich; jemanden kaufen bezeichnete in germanischer Zeit den Vertrag zwischen Personen und insbesondere die Heirat. Erst im Spätmittelalter wurde daraus der negative Aspekt der Bestechung (eine gekaufte Person; noch heute: er ist gekauft = er ist bestochen). Denjenigen, den man sich kauft, kann man natürlich auch zur Rechenschaft ziehen 
etwas auf Pump kaufen 
Ü
Schulden machen, um etwas zu kaufen  umgangssprachlich; siehe auch "auf Pump leben
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