Wörterbuch für
- Redensarten
- Redewendungen
- idiomatische Ausdrücke
- Sprichwörter
- Umgangssprache
Bisher 15222 Einträge - Heute bereits 32482 Anfragen
 
Suchbegriff:       Hilfe 

Eingabe deutscher Sonderzeichen: ä oder ae, ö o. oe, ü o. ue, ß o. ss
Suchbedingung:   
nach Relevanz
(empfohlen)
eines der Wörter alle Wörter genauer Text
      nur ganze Wörter suchen
      Groß-/Kleinschreibung beachten
Suchen in Spalte:
Redensart
     Varianten
         einbeziehen
Bedeutung Beispiele Ergänzungen

Auf Tippfehler prüfen und neu suchen

Suchergebnis für "etwas ist nicht der wahre Jakob"


1095 Einträge gefunden


Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas ist nicht der wahre Jakob 
ÜS
etwas ist nicht das Richtige / Ideale / Optimale / Schöne / Wahre "Es wäre natürlich toll, auch mal mit Männerbegleitung in den Club gehen zu können. Immer nur alleine ist auf die Dauer auch nicht der wahre Jakob"; "Ob das auf Dauer der wahre Jakob ist, muss jeder für sich selbst entscheiden"; "Manchmal sieht man aber auch Erwachsene, die in einem fort mit ihren Kindern schimpfen. Das ist dann wohl auch nicht ganz der wahre Jakob"; "Im Urlaub immer nur wandern ist auch nicht der wahre Jakob"; "Der wahre Jakob ist der Newsclient nun wirklich nicht, aber mittlerweile funktioniert er recht ordentlich und erzeugt auch keine kaputten MIDs mehr"; "Das kann doch nicht der wahre Jakob sein, dass Dir die Ärzte drei viertel Deines Magens wegschneiden wollen!" Jakobus, der Bruder des Johannes, war einer der zwölf Apostel Jesu. Die beiden Brüder und Petrus galten als engste Vertraute Jesu (Bibel, Mark. 5,37ff). König Herodes ließ den Jakobus 44 n. Chr. enthaupten (Apg. 12,2). Seit dem 7. Jahrhundert gibt es die (wahrscheinlich unhistorische) Legende, dass Jakobus in Spanien gewirkt haben soll. Sein angebliches Grab wurde der Ursprung der Stadt Santiago de Compostela in Nordspanien. Als nationaler Schutzheiliger Spaniens genoss Jakobus insbesondere im Mittelalter höchste Verehrung, so dass Santiago neben Jerusalem zum bedeutendsten Wallfahrtsort der Christenheit wurde. Nur in Santiago de Compostela liegt "der wahre Jakob" begraben. Die Wendung bildete sich deshalb aus, weil noch viele andere Kirchen in Europa behaupteten, die Gebeine des Jakobus zu besitzen, weil sie damit Pilger und deren Spenden anlocken konnten. "Der Wahre Jacob" war auch eine ab 1879 systemkritische Satirezeitschrift, die 1933 verboten wurde 
nicht das Wahre sein 
ÜS
nicht das Richtige / Ideale / Optimale sein   
etwas ist eine (wahre) Augenweide 
ÜSL
etwas ist sehr schön anzusehen; etwas ist hübsch  umgangssprachlich 
der billige Jakob 
ÜS
fliegender Händler mit billiger Ware  Im 19. Jahrhundert bezeichnete sich ein umherziehender Händler selbst gelegentlich als den wahren billigen Jakob, um auf die einzigartige Preiswürdigkeit seiner Ware hinzuweisen. Über den einzelnen hat sich schnell eine Bezeichnung für den ganzen Berufsstand entwickelt 
Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei / sind zwei verschiedene Dinge / sind zwei Paar Schuhe / ist nicht das Gleiche / ist häufig nicht dasselbe 
ÜSL
Wenn man das Richtige sagt, dann heißt das nicht, dass man sich auch durchsetzen kann; Auch wenn man in einem Streitfall im Recht ist, dann heißt das nicht, dass man (z. B. vor Gericht) auch gewinnt "Recht haben und Recht bekommen ist zweierlei. Warum dies so ist und dass daran nur sehr selten die Willkür einzelner Richter Schuld ist, wollen wir Ihnen zum Abschluss der ersten Lerneinheit erläutern"; "Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich zweierlei, insbesondere, wenn Geschädigte einem großen Konzern als Schädiger gegenüberstehen, kommen Ohnmachtsgefühle auf"; "Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei: Ärger mit dem Nachbarn, Streit beim Autokauf, schlechte Handwerkerarbeit oder Kündigung durch den Chef. Rechtsstreitigkeiten lassen sich nicht immer vermeiden, wenn Sie Ihr gutes Recht durchsetzen müssen - und das kann teuer werden. Wir übernehmen die Kosten - vom ersten Gespräch mit dem Anwalt bis zum Gericht"; "Eine andere Sache ist dann natürlich die Durchsetzbarkeit der Forderungen, also die Frage von 'Recht haben' und 'Recht bekommen'"; "Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge. Warum ist das so? Warum bekommt bei uns nicht automatisch derjenige Recht, der Recht hat? Leben wir in einem Unrechtsstaat? Nein, wir leben nicht in einem Unrechtsstaat, sondern wir leben zum Glück in einem Rechtsstaat, in dem Recht und Gesetz gelten! Aber Recht und Gesetz muss man kennen und manchmal wie ein erfahrener Schachspieler taktisch klug anwenden, um erfolgreich zu sein. Dazu gehören vor allem präzise Kenntnisse des Prozess- und Beweisrechts"  
eine wahre Odyssee 
ÜSL
ein Irrfahrt voller Umwege und Aufenthalte  Das wohl im 8. vorchristlichen Jahrhundert von Homer gedichtete Versepos "Odyssee" schildert in 24 Büchern die Abenteuer, Irrfahrten und die Heimkehr des Helden Odysseus. Odysseus ist König der griechischen Insel Ithaka und zieht mit anderen griechischen Königen und Helden in den trojanischen Krieg. Die Eroberung Trojas gelingt den Griechen erst durch die Erfindung des listenreichen Odysseus: das trojanische Pferd aus Holz, in dessen hohlen Rumpf sich die Krieger verbergen. Seine immer wieder durch Abenteuer und Zwangsaufenthalte verzögerte Rückkehr nach Ithaka umfasst unter anderem folgende Stationen: Die Nymphe Kalypso hält Odysseus jahrelang auf der Insel Ogygia fest und wird erst durch das Eingreifen der Athene dazu gebracht, ihn ein Floß bauen zu lassen, das sein mächtiger Feind, der Meeresgott Poseidon, zu Bruch gehen lässt. Odysseus strandet bei dem Volk der Phäaken, denen er seine Irrfahrten schildert. Er berichtet von den Lotophagen und den Cyklopen, der Blendung des Riesen Polyphem und von der Zauberin Circe, die ihn für ein Jahr so betörte und bestrickte, dass er die Heimfahrt vergaß (daher: jemanden becircen = jemanden betören, jemanden um den kleinen Finger wickeln). Weitere Erlebnisse betreffen die verführerischen Sirenen und die grauenhaften Seeungeheuer Scylla und Charybdis. Der zweite Teil des Epos behandelt die Heimkehr des Odysseus nach Ithaka und seinen Kampf mit den Freiern, die sich um die Hand seiner Gattin Penelope bemühen. In einem grausamen Kampf tötet Odysseus die Bewerber und übernimmt wieder die Herrschaft über die Insel. Bereits in der Antike galten Sprache, Stil und Aufbau des Epos als vorbildhaft und wurden zum Ausgangspunkt der Gattung schlechthin. Beginnend mit Vergils "Äneis" im ersten vorchristlichen Jahrhundert und vorerst endend mit dem Roman "Ulysses" (1911) des Iren James Joyce, der die Stationen der Irrfahrt in den Durchschnittstag eines modernen Durchschnittsmenschen in Dublin verlegt, hat es viele Bearbeitungen des Stoffes gegeben, welche seine redensartliche Popularität und Verbreitung erklären 
das einzig Wahre sein 
ÜS
das Beste / einzig Angemessene / Richtige sein   
die wahre Pracht sein 
ÜS
herrlich / hervorragend / prima / prächtig sein   
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert 
ÜSL
Wer sich über kleinere Geldbeträge nicht freut oder nicht mit ihnen umzugehen weiß, hat einen höheren Betrag nicht verdient; Sparsamkeit ist eine Tugend "Eine Startseite hat doch jeder. Wieso lassen Sie sich nicht dafür bezahlen? Man wird zwar nicht sonderlich reich dadurch, aber 'Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert'"; "'Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert.' Dies soll auch bei unserer kleinen Schatzsuche gelten.' Gerade bei den Zweipfennigstücken gibt es ein paar außerordentliche Seltenheiten bis zu einem Wert von etwa 4000 EUR, die Sie nur mit extrem viel Glück noch in Ihrer Geldbörse finden können"; "Anders als in Amerika bückt man sich in Deutschland noch immer nach einem Pfennig- oder Centstück; nicht wegen seiner Kaufkraft, sondern weil es tugendsam ist. Tut man es nicht, bringt dies Armut und Unglück, denn: Wer den Pfennig nicht ehrt ..." Sprichwort; Einen ähnlichen Spruch finden wir schon bei Martin Luther (1483-1546): "Wer den Pfennig nicht achtet, der wird keines Guldens Herr." Diesen soll er sich mit Kreide hinter seinen Ofen geschrieben haben 
bei jemandem ist ist nicht viel zu holen 
ÜS
jemand ist arm  umgangssprachlich; Holen bedeutet "an sich ziehen", "erlangen", "erwerben", "gewinnen". Die landläufige Wendung "da ist nichts (= kein Geld) zu holen" ist seit dem 18. Jahrhundert belegt, wahrscheinlich aber viel älter 
Ergebnisseite:    1 2 3 4 5 6   >
Änderungsvorschlag


Ü  Nach Übersetzung in den Dean Dictionaries (DD) , den LEO-Wörterbüchern (LEO), den PONS-Wörterbüchern (PONS) und dict.cc suchen:
Deutsch - Englisch Englisch  Deutsch - Französisch Französisch  Deutsch - Englisch Spanisch  Deutsch - Italienisch Italienisch  Deutsch - Chinesisch Chinesisch  Deutsch - Griechisch Griechisch 
Deutsch - Polnisch Polnisch  Deutsch - Portugiesisch Portugiesisch  Deutsch - Russisch Russisch  Deutsch - Slowenisch Slowenisch  Deutsch - Türkisch Türkisch  Deutsch - Niederländisch Niederländisch 

 

Redensart des Tages:

zur Salzsäule erstarren

mehr ...




Redensarten, die aus der Bibel stammen.