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Suchergebnis für "etwas mit Zaehnen und Klauen verteidigen"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas / jemanden / sich mit Zähnen und Klauen verteidigen; sich mit Zähnen und Klauen wehren 
Ü
etwas / jemanden / sich mit vollem Einsatz verteidigen  Siehe auch "jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen
etwas mit zusammengebissenen Zähnen tun 
Ü
etwas mit unterdrückter Wut / mit (überspieltem) Unbehagen tun "Beide Völker – und dies ist die gute Nachricht angesichts der harten Realität – wissen indes bereits, was die Quintessenz ist. Und sie sind bereit, sie auf dem Wege eines Referendums zu akzeptieren – wenn auch mit zusammengebissenen Zähnen"; "Kein Survival mit zusammengebissenen Zähnen, sondern Freundschaft mit der Natur und uns selbst ist das Ziel"; "Wir kämpfen uns mit zusammengebissenen Zähnen den Berg hinauf"  
lange Zähne machen; mit langen Zähnen essen 
Ü
etwas nicht essen wollen; etwas widerwillig essen "Also dachte ich mir, ich hole mir was Fertiges, was ich eh nur essen kann, wenn ich allein bin, weil alle anderen hier lange Zähne machen würden, wenn ich das auf den Tisch stellen würde" umgangssprachlich, selten 
dreckig und speckig; in / mit Dreck und Speck 
Ü
schmutzig; ungewaschen  umgangssprachlich; Dreck und Speck der Redensart stellen zwei Gegensätze dar, die eine ähnliche Lautstruktur aufweisen. Diese Analogie hat wohl die Bildung dieser endreimenden Paarformel begünstigt 
in jemandes Klauen fallen / geraten 
Ü
von jemandem abhängig / ausgenutzt / beherrscht werden  umgangssprachlich; Die Klauen sind die Krallen des Raubtieres. In vielen Redensarten mit negativen Bedeutungen werden tierische Attribute auf den Menschen übertragen; siehe auch "jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen
etwas / jemanden in den Klauen haben 
Ü
etwas in seinen Besitz gebracht haben; etwas / jemanden in seiner Abhängigkeit halten "Einmal erklärte er, ich sollte mich nur in Acht nehmen, wen er einmal in den Klauen habe, der käme nicht wieder heraus"; "Für ihn befindet sich übrigens fast die gesamte katholische Kirche in Deutschland in den Klauen des Bösen"; "Unsere Landwirtschaft befindet sich in den Klauen von drei 'Schwestern', die auch das übrige Wirtschaftsleben beherrschen: die Mineralölindustrie, die Agrarindustrie und die Pharmaindustrie" metaphorisch; siehe auch "jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen
keine silbernen Löffel stehlen / klauen 
Ü
ehrlich / aufrichtig / rechtschaffen / anständig sein "Er stiehlt keine silbernen Löffel und geht nur bei Grün über die Straße"; "Es ist das legitime Recht eines Politikers, Macht auszunutzen. Das habe ich getan. Aber ich habe doch keine silbernen Löffel geklaut, wie die Leute heute offenbar annehmen. Ich bin doch nicht kriminell"; "Ich stelle mich grundsätzlich vor einen leitenden Angestellten, solange sein ehrliches Bemühen um eine nicht leichte Sache deutlich zu spüren ist und er keine silbernen Löffel stiehlt"; "Röder hatte seinen Fehler vergangenen Dienstag zwar eingestanden, einen Rücktritt aber zunächst ausgeschlossen - schließlich habe er 'keine silbernen Löffel geklaut'. Während der Attacken der Opposition gegen diesen 'Amtsmissbrauch' hatte der 62-Jährige schnell den Rückhalt seiner eigenen Fraktion verloren" selten; Der silberne Löffel dient in dieser Redensart als leicht zu verbergende Beute eines Gelegenheitsdiebs. Der "Löffeldieb" ist auch in den volkstümlichen Geschichten Johann Peter Hebels (1760-1826) als liebevoll gezeichnete Figur aus dem Milieu der kleinen Leute zu finden 
Haare auf den Zähnen haben 
Ü
rechthaberisch / cholerisch / leicht erregbar / schroff / schwer umgänglich / streitsüchtig / durchsetzungsfähig sein "Das weibliche Familienoberhaupt hat Haare auf den Zähnen und macht den Münchener Makler ganz schön zur Schnecke"; "Ihr übervorsichtiger Vormund Dr. Bartolo hat nämlich richtig Haare auf den Zähnen und erlaubt Rosina nicht einmal, aus dem Haus zu gehen"; "Die schwerhörige alte Dame hat durchaus Haare auf den Zähnen, was neben ihrer Verwandtschaft auch die beiden ungebetenen Gäste, die so manches auf dem Kerbholz haben, zu spüren bekommen"; "Ansonsten sollte sie sich dringend einen guten Familienrechtler suchen, der 'Haare auf den Zähnen' hat und sich nichts gefallen lässt"; "Sie sei nicht teamfähig, so lautet das Urteil. Nun soll sie ausgerechnet mit der Streifenpolizistin Shannon Mullins (Melissa McCarthy), von der es heißt, sie habe Haare auf den Zähnen, zusammenarbeiten"; "Bestimmte Führungseigenschaften werden an Männern als positiv wahrgenommen, an Frauen negativ - und zwar von beiderlei Geschlecht (Welcher Mann hat 'Haare auf den Zähnen', wenn er sich durchzusetzen versteht?)" umgangssprachlich, meist abwertend, meist auf Frauen bezogen. Früher haben die Leute geglaubt, dass Haare immer ein Zeichen von Kraft sind, vielleicht wie die Mähne des Löwenmännchens, oder ein dichter Bartwuchs und starke Brusthaare beim Mann. In Grimms Deutschem Wörterbuch (Bd. 10, Sp. 16) steht: "Völler Haarwuchs an Kopf und Bart ist Zeichen der Kraft, und als Mann wird im deutschen Rechte der erkannt, der Haare am Bart, unter den Armen und an den Schamteilen hat." Männlichkeit, Tapferkeit und Stärke sind schon in der Bibel im langen Männerhaar symbolisiert. Die Übertragung der Behaartheit auf eigentlich unbehaarte Körperteile stellt eine (häufig ironische) Übertreibung dar. Noch Schiller verwendet im Schauspiel "Die Räuber" (II, 1) die heute ungebräuchliche Variante: "Du bist ein entschlossener Kerl - Soldatenherz - Haar auf der Zunge!" 
jemandem etwas aus den Zähnen reißen 
Ü
jemandem etwas aus der Hand nehmen; jemandem etwas wegnehmen  umgangssprachlich, selten (eher: "jemandem etwas aus den Klauen reißen") 
jemandem etwas aus den Klauen reißen 
Ü
jemandem etwas aus der Hand nehmen; jemandem etwas wegnehmen  Siehe auch "in jemandes Klauen fallen / geraten"; siehe auch "jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen
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