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Suchergebnis für "jemand hat Glueck"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
jemandem lächelt / lacht Fortuna / das Glück 
Ü
jemand hat Glück "Fortuna lächelt - vielleicht ist heute mein Glückstag" Das Glück wird meist als Frau dargestellt. Dies betrifft sowohl die antike Glücksgöttin Fortuna (die römische Göttin des Glücks und des Schicksals) als auch die germanische Frau Sälde (saelde = mittelhochdeutsch Glück; daher glückselig). Neben Attributen wie Lachen oder Lächeln wird der Frau Glück auch Launenhaftigkeit, Wankelmut, Treulosigkeit ("vom Glück verlassen werden") u.ä. angedichtet. Frau Glück hat auch Lieblinge, die sie begünstigt, sowie Glückskinder, denen sie andauernd gewogen ist. Eine ihrer Beigaben ist das Rad (Glücksrad), das häufig auch ein ganzer Wagen ist, auf dem sie enteilt. Auch ihre Flügel sorgen dafür, dass sie in ständiger Bewegung ist, so dass man sie jagen muss. Ihre Ergreifung ist um so schwerer, als ihr Haupthaar bis auf einen Stirnschopf geschoren ist. Siehe auch "die Gelegenheit / das Glück beim Schopfe / Schopf packen / fassen / ergreifen
ein Glückspilz 
Ü
jemand, der Glück hat  umgangssprachlich; In der Redensart steckt das Bild des plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Pilzes. Sie wurde mit der Bedeutung "Emporkömmling", "Parvenü" zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Anlehnung an engl. "mushroom" (Pilz, Emporkömmling) gebildet. Die Redensart verliert im 19. Jahrhundert ihre negative Komponente und erhält die neutralere Bedeutung "Glückskind" 
Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf 
Ü
sagt man, wenn jemand unverdient Glück hat  Sprichwort; stammt aus der Bibel (Psalm 127/1-2): "An Gottes Segen ist alles gelegen - Von Salomo, ein Wallfahrtslied. Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, daß ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf." Herr = Gott (siehe auch "Herr der Lage sein") 
Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seinesgleichen 
Ü
Wer das Glück nicht sucht, findet es; Glück haben hängt vom Zufall ab, nicht von der Intelligenz; Glück lässt sich nicht erzwingen  Sprichwort 
Wohl dem, der ... 
Ü
Glück hat der, der ... "Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann"; "Wohl dem, der vorgesorgt hat"; "Wohl dem, der rechtzeitig ein Festplatten-Image seiner mühevoll konfigurierten Arbeitsumgebung angefertigt hat"; "Wohl dem, der von seinem Arbeitgeber zum Jahresende ein Weihnachtsgeld, ein. 13. Monatsgehalt oder eine anderweitige Gratifikation erhält"; "Wohl dem, der sich zu helfen weiß"  
Das hat gesessen! Das saß! 
Ü
Das hat gewirkt! Das hat Eindruck hinterlassen! Diese Bemerkung hat ihn getroffen!  umgangssprachlich; sagt man, wenn man jemandem einen Vorwurf gemacht oder ihn scharf zurechtgewiesen hat. Mit "das sitzt" bezeichnet man das Treffen eines Ziels mit Hieb, Stoß, Schuss - oder einer kränkenden Bemerkung 
um jemanden ist es geschehen 
Ü
1. jemand ist verloren / dahin / gestorben / ruiniert; jemand hat keine Chance mehr
2. jemand hat sich verliebt; jemand hat eine Leidenschaft für sich entdeckt 
1. "Nach Darrens Flucht aus dem Berg der Vampire ist er absolut am Ende seiner Kräfte und allein. Doch kurz bevor es um ihn geschehen ist, tauchen verloren geglaubte Freunde auf und retten ihn"; "Sein Leben hing an einem Faden. Auf Urkundenfälschung stand der Galgen. Hätten sich nicht einflussreiche Freunde, wie Bischof Lorenz von Bibra bei Würzburg, für ihn verwendet, wäre es um ihn geschehen gewesen"; "Vogelspinnen-Männchen leben gefährlich: Verwechselt sie das größere Weibchen mit einem Beutetier, dann ist es um sie geschehen"
2. "Mit sechzehn nahm Harry zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand. Und es war um ihn geschehen: 'Ich werde Musiker!'"; "Als er die schöne Igraine erblickte, war es um ihn geschehen"; "Als der junge Flieger bei einer Untersuchung im Militärkrankenhaus zum ersten Mal der attraktiven Krankenschwester Evelyn begegnet, scheint es um ihn geschehen. Er verliebt sich auf der Stelle in die schöne Fremde" 
Vage Begriffe wie "tun", "machen" oder eben "geschehen" werden in der Alltagssprache gern dazu verwendet, um tabuisierte Bereiche auszudrücken. Neben der Sexualität sind Verliebtheit, Tod und das Scheitern dafür geradezu prototypische Beispiele 
Geld regiert die Welt 
Ü
Wer viel Geld hat, hat auch Macht / Einfluss  Sprichwort 
jemanden / etwas hat es erwischt 
Ü
jemand / etwas ist betroffen; jemanden / etwas hat es getroffen (z.B. jemand hat sich heftig verliebt; jemand hat sich verletzt; jemand hat verloren / ist gestorben / verunglückt / krank geworden / entlassen worden / gefangen genommen worden; jemand ist verrückt geworden; etwas ist kaputtgegangen) "Gleich als ich Sie das erste Mal sah, hat es mich voll erwischt. Es war Liebe auf den ersten Blick"; "Den OGC Nizza hat es am 17. Spieltag der französischen Fußball-Meisterschaft schwer erwischt"; "Und wieder hat es eine der führenden Reiter erwischt: Kerstin Deichmüllers Herbstschwalbe ist ausgeschieden"; "Auf WP 8 hat die Benzinpumpe ihren Geist aufgegeben, dadurch ging der Motor aus und auch die Servolenkung hat es erwischt"; "Nicht nur Wohnhäuser hat es erwischt. Auch der Sportplatz in Lostau stand komplett unter Wasser"; "Nicht nur den ehemaligen Staatskonzern hat es erwischt: Die gesamte Branche kennt das Phänomen der schrumpfenden Aktienkurse" umgangssprachlich; Die verschiedenen Bedeutungen haben sich als Erweiterungen einer Grundbedeutung "plötzliches Ereignis" herausgebildet. Die dabei entstehende Vagheit und Kontextabhängigkeit ist ein häufiges Resultat der mit Sprache verknüpften Verschleierung und Tabuisierung 
Schwein haben 
Ü
Glück haben "Da hast du aber nochmal Schwein gehabt, beinahe wäre ein Unfall passiert!" umgangssprachlich, salopp; Bei den altdeutschen Schützenfesten gab es als Trostpreis für den schlechtesten Schützen ein Schwein oder Ferkel. Daraus hat sich die Bedeutung des unverdienten und unverhofften Glücks entwickelt 
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