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Suchergebnis für "jemanden der Laecherlichkeit preisgeben"

889 Einträge gefunden

Einträge 1 bis 10
REDENSART ERLÄUTERUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
jemanden der Lächerlichkeit preisgeben 
Ü
jemanden öffentlich bloßstellen / desavouieren / blamieren / lächerlich machen "Bei der Brotzeit krümeln Sie als Neumünchner unbedingt das Salz von den Brezeln. Sie riskieren sonst einen Chlorid-Schock. Ihr Körper muss sich erst langsam an die Salzdosis gewöhnen. Krümeln Sie unbedingt unbeobachtet! Sie geben sich sonst schnell der Lächerlichkeit preis"; "Oftmals nimmt die Karikatur zu einem aktuellen Sachverhalt sarkastisch-ironisch Stellung. Wesentliche Fehler und Mängel der dargestellten Person (z.B. eines Politikers) oder des dargestellten Objektes oder Ereignisses werden aufgedeckt und durch die Art und Weise der meist zeichnerischen Präsentation der Lächerlichkeit preisgegeben"; "Sie geben mit dieser stolzen Borniertheit den Begriff der Kritik der Lächerlichkeit preis"  
jemanden auf jemanden / etwas loslassen 
Ü
jemandem eine Möglichkeit bieten, sich mit einem anderen / einer Sache zu konfrontieren "Der Chef hat seinen Stellvertreter auf den Untergebenen losgelassen"; "Wie kannst du ihn nur auf dieses empfindliche Gerät loslassen? Es war doch klar, dass er damit nicht umgehen kann!"; "Johnny Knoxville lässt sich von einer großen Wassermasse, die in einem Behälter ist und auf Kommando auf ihn losgelassen wird, ruckartig wegspülen"; "Zuerst riefen sie aus, dass die Löwen auf ihn losgelassen werden sollen und dann, dass er lebendig verbrannt werden soll"; "Ich habe all meine Sicherheitsprogramme auf den Virus losgelassen, aber es wird nichts gefunden" umgangssprachlich; "Loslassen" bezieht sich ursprünglich auf die Freilassung eines gefangenen Menschen, eines angeketteten Tieres usw. 
jemandem Druck machen; auf jemanden Druck ausüben; jemanden unter Druck setzen 
Ü
jemanden bedrängen / zusetzen / antreiben; versuchen, jemanden zu etwas zu zwingen; seinen Einfluss einsetzen, um jemandem seinen Willen aufzuzwingen   
jemanden zieht es zu jemanden 
Ü
jemand ist verliebt in jemanden / sucht die Nähe einer anderen Person   
jemanden aus dem Sattel heben; jemanden vom Sattel werfen 
Ü
dafür sorgen, dass jemand einer (führenden) Position enthoben wird; jemanden seines Amtes entheben; jemanden verdrängen / ausstechen / ersetzen / gefährden / besiegen / verunsichern "Unter einem fadenscheinigen Vorwand (Unordnung in der Buchhaltung) hob Chefredakteur J. Schmid seinen Grenchner Mitarbeiter aus dem Sattel"; "Linke wollen Linzer ÖH-Chef aus dem Sattel kippen"; "Gut Gemeintes Moralisieren hätte weder Marcos noch Chun Doo Hwan noch das per Kriegsrecht regierende taiwanische Regime aus dem Sattel gehoben"; "Unsere Intellektuellen haben gesehen, wie ihre Idole aus dem Sattel gehoben wurden"; "Es muss klar bleiben, dass das System der SED nicht von irgendwelchen kapitalistischen Machenschaften aus dem Sattel gehoben wurde, sondern dass es selbst abgewirtschaftet hatte und daher von seinem eigenen Volk beseitigt wurde"; "Bei einer klaren Kommunikation und einer geordneten Übergabe wäre das Selbstverständnis der Schweiz nicht derart aus dem Sattel gehoben worden"; "Elisabeth Hauptmann ist wahrscheinlich die längste Mitarbeiterin von Brecht. Sie war dabei, als mit 'Mann ist Mann' Mitte der zwanziger Jahre unverrückbare Theatergesetze aus dem Sattel gehoben wurden"; "Ich arbeite sehr gerne mit Axel de Roche. Mit seiner Ruhe und Erfahrung vermittelt er das Gefühl, dass ihn nichts aus dem Sattel werfen kann"; "Ich bin nicht einer der Leichtgläubigen, man kann mich nicht so leicht aus dem Sattel heben" umgangssprachlich; Die Redewendung hat ihren Ursprung im Mittelalter. Bei den Turnieren galt es, den Gegner mit Lanzen vom Sattel zu stoßen. Siehe auch "(fest) im Sattel sitzen
jemanden dort hinschicken, wo der Pfeffer wächst; jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst; jemand soll bleiben / hingehen, wo der Pfeffer wächst 
Ü
jemand soll verschwinden und nicht wiederkommen; jemand soll fernbleiben "Scher Dich hin, wo der Pfeffer wächst" ("Verschwinde"); "Bleib, wo der Pfeffer wächst!"; "Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst" umgangssprachlich, salopp; Die Exotik des Pfeffers ist seit der Antike sprichwörtlich. Dabei sind seine unklare (jedenfalls aber ferne) Herkunft, sein hoher Preis und seine starke Wirkung redensartlich genutzt worden. Seit Hippokrates gilt er als Heilmittel, eine Auffassung, die auch in Volksmedizin und -aberglaube wiederzufinden ist. Dort gilt er auch als starkes Aphrodisiakum. Die Wirkung des Pfeffers wird mit Stärke und Größe assoziiert, aber auch mit hohem Wert und Preis. Daher kommen auch Wendungen wie eine "gepfefferte Rechnung". Da der Pfeffer von weither kam und vielen unbekannt war von wo, wünschte man unliebsame Zeitgenossen dahin, wo der Pfeffer wächst. Die verbreitete Annahme, dass damit Französisch-Guyana gemeint sei, ist nicht richtig, denn die Redensart wurde schon von Thomas Murner in der "Narrenbeschwörung" 1512 verwendet. Vielmehr gilt Indien als das Ursprungsland des Pfeffers. Ein Jahrhundert später heißt es auch im Simplicissimus: "Bis du mit deinen Beweistümern fertig bist, bin ich vielleicht wo der Pfeffer wächst" 
jemanden in den Schmutz ziehen / treten; jemanden durch den Schmutz ziehen 
Ü
üble Nachrede betreiben; jemanden verunglimpfen / verleumden / diffamieren  umgangssprachlich 
jemanden in den Dreck ziehen / treten; jemanden durch den Dreck ziehen 
Ü
jemanden verleumden / unberechtigt herabsetzen / diffamieren  umgangssprachlich 
jemanden bescheißen 
Ü
jemanden betrügen / übervorteilen / täuschen  umgangssprachlich, der
auf jemanden setzen 
Ü
jemandem großes Vertrauen schenken; sich auf jemanden verlassen   
 
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