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Suchergebnis für "sein Dasein fristen"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
sein Dasein fristen 
ÜS
nicht besonders gut leben   
sein (nacktes) Leben fristen 
ÜSL
unter schlechten Bedingungen leben; arm sein  Dem Volksmund ist neben der Länge des Lebens insbesondere die Art und Qualität des Lebens wichtig. Reichtum ist die Voraussetzung dazu, ein "großes Leben" zu führen, wenn man "zu leben versteht". Diesem "süßen Leben" steht das armselige "nackte" Leben gegenüber, die schiere Existenz am Rande des Todes. Die Nacktheit ist in diesem Falle das Sinnbild der Kargheit, der auf das Äußerste beschränkten Existenz 
ein Schattendasein fristen 
ÜSL
eine untergeordnete Rolle spielen; nicht beachtet werden; unauffällig sein; benachteiligt werden "Studium an höheren Fachschulen – Aus dem unfreiwilligen Schattendasein ins Rampenlicht"; "Nischenmarkt: Industrieimmobilien beenden ihr Schattendasein"; "Manchmal bekommt ein Parfum nicht unsere Aufmerksamkeit, da es nicht so beworben wird wie andere. Einige Düfte sind werbungstechnisch immer präsent, erscheinen dauernd im Fernsehen oder in Magazinen. Einige fristen ein Schattendasein, vielleicht zu unrecht?"; "Sonja Eierbecher, Halorenkugeln oder Plauener Spitze. Für die einen Ostprodukte mit Nasenrümpfen, für die anderen Kultobjekte. Was kurz nach der Wende ein Schattendasein in den Supermarktregalen fristete, findet 18 Jahre nach der Wiedervereinigung offenbar wieder reißenden Absatz" Ein Schattendasein ist ein Leben, das nur ein Schatten wirklichen Lebens ist. Diese zunächst an antiken Vorstellungen angelehnte Redensart (siehe auch "das Reich der Schatten") hat sich mittlerweile verallgemeinert. Die "Schattenseite" des Lebens ist die der Licht oder Sonnenseite gegenübergestellte negative, unvorteilhafte oder qualvolle Seite des Lebens 
ein Dreikäsehoch sein; kaum drei Käse hoch sein 
ÜS
ein kleines Kind / ein Junge / Knirps / Wicht / Knilch sein  umgangssprachlich; Die Höhe aufgestapelter Käselaibe ist eine bereits im 18. Jahrhundert nachweisbare scherzhafte Messangabe für kleine Kinder. Sie wird meist gebraucht, wenn ein kleines Kind sich als "Gernegroß" aufspielt. Angeblich kommt die Redensart aus dem französischen Wort "Caisse" (= Kiste), das ungefähr "kess" oder "käss" ausgesprochen wird und dann zu "Käse" eingedeutscht wurde. Somit ist "drei Kisten hoch" gemeint (Hinweis eines Nutzers) 
schlank wie eine Gerte sein; gertenschlank sein 
ÜS
sehr schlank / dünn sein  Eine Gerte ist ein dünner, sehr biegsamer Stock 
bettreif sein; reif sein fürs Bett 
ÜS
sehr müde sein   
materialistisch sein; dem Materialismus nachgeben; ein Materialist sein 
ÜS
nach Geld / Besitz / Wohlstand streben  umgangssprachlich, meist abwertend; "Material" steht hier für "Ding" - der Begriff "Materialismus" meint also das einseitige Streben nach materiellen Dingen und die Vernachlässigung immaterieller Werte. Mit dem philosophischen Begriff des ontologischen Materialismus oder des dialektischen Materialismus von Karl Marx hat dieser in der Umgangssprache verbreitete Begriff nichts zu tun 
in festen Händen sein; in fester Hand sein 
ÜS
1. unverkäuflich sein
2. ein festes Verhältnis haben; verheiratet sein 
 Die feste Hand ist die geschlossene, das Besitztum umschließende oder festhaltende Hand 
auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein 
ÜSL
im Begriff / kurz davor sein "Bißdorf ist auf dem besten Weg, sich für die Olympischen Spiele von Athen zu qualifizieren"; "So ist Linux auf dem besten Weg, für eine Vielzahl innovativer Unternehmen zum professionellen Business-Modell zu werden"; "Vielmehr schienen die Nordhorner beim 21:15 nach 38 Minuten auf dem besten Weg, nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu dürfen"; "Ein privat finanziertes Museum mitten in der deutschen Provinz ist auf dem besten Wege dazu, den Kunsttempeln in den Großstädten den Rang abzulaufen"; "Valentin, ein sechzigjähriger Zirkusdirektor, hat kürzlich seine Frau verloren, mit seinem in letzter Zeit erfolglosen Zirkus ist er überdies schwer verschuldet, und so ist er gerade auf bestem Weg, sich langsam alt zu fühlen, als plötzlich völlig unverhofft der Brief eines Kindheitsfreundes aus Arabien bei ihm eintrifft"; "Die Menschheit betreibt Raubbau an den Ressourcen der Erde und ist auf dem besten Weg, sich selbst abzuschaffen" Der Superlativ "bester Weg" eignet sich wie andere stark positive Bewertungen besonders gut zur Vermittlung ironischer Absichten. Der "beste Weg" kann daher auch das Gegenteil bedeuten, nämlich ein "schlechter" Weg (siehe letztes Beispiel). Zu "Weg" siehe auch "seinen Weg machen / gehen
in Schweiß gebadet sein; schweißgebadet sein 
ÜS
sehr stark schwitzen   
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