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Suchergebnis für "tolerant sein"


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Einträge 1 bis 10
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas locker sehen 
ÜS
großmütig / großzügig / tolerant / nicht kleinlich sein  umgangssprachlich 
etwas nicht so eng sehen 
ÜS
großmütig / großzügig / tolerant / nicht kleinlich sein "Das sollte man nicht so eng sehen!" umgangssprachlich 
leben und leben lassen 
ÜS
tolerant sein; leben, wie es einem gefällt und dabei gleichzeitig andere so leben lassen, wie sie es möchten "Warum ist leben und leben lassen so schwer?"; "Ihr Grundsatzprogramm beinhaltet Forderungen nach einem Minimalstaat und die Aufhebung von zahlreichen Verboten. 'Leben und leben lassen', lautet der Leitspruch. Vor wenigen Tagen stellte sich die Partei vor"; "Viel zu lange schon wird 'Leben und leben lassen' gleichgesetzt mit Ignoranz, da die Menschheit stets den leichten Weg des Lebens bevorzugt"; "Leben und leben lassen – Diskussion über Freigabe von Cannabis"; "'Leben und leben lassen' ist das Motto der Stadt und diese liberale Haltung macht es Fremden leicht, hier Fuß zu fassen und sich heimisch zu fühlen"; "Die 257 Bürger Stapels haben ein Motto: Leben und leben lassen. Für sie bedeutet das, tolerant miteinander und mit der Natur zu leben, das Gemeinsame und die natürliche Umgebung zu pflegen" Dieses dem Toleranzgedanken der Aufklärung verpflichtete Sprichwort ist seit dem 18. Jahrhundert in Deutschland bezeugt. Es handelt sich dabei wohl um eine Übernahme des franz. Schlagworts: Laissez faire, laissez passer! (lasst machen, lasst gehen!). Dieses Schlagwort umreißt die wirtschaftspolitische Position der Physiokraten des 18. und der Liberalen des 19. Jahrhunderts, nach der die freie Wirtschaft sich am besten ohne staatliche Eingriffe entwickeln könne. Die Popularität des Spruches zeigt sich auch daran, dass er in den Werken berühmter Schriftsteller oft zu finden ist - von Lessing, Schiller (Wallenstein) und Goethe bis zu Moses Mendelssohn und Theodor Fontane 
auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen 
ÜS
am Ende sein; zum Erliegen kommen; tief gesunken sein; ruiniert / verelendet sein; erfolglos geblieben sein "Nach jahrelangen Anstrengungen sind wir jetzt wieder beim Nullpunkt angekommen"; "Wenn man feststellt, dass man wieder am Nullpunkt angekommen ist, dann fängt eigentlich etwas Neues, Spannendes an"; "Innerhalb von zwei Jahren nahm ich 20 Kilo an Gewicht zu! Mein Selbstwertgefühl war am Nullpunkt angekommen"; "In den letzten Jahren sind die Aussichten, in Bibliotheken der öffentlichen Hand eine Beschäftigung zu finden, beim Nullpunkt angekommen"; "Einen Tag vor der Abreise war unsere Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen. Es ist einfach frustrierend, wenn man jede Krone zweimal umdrehen muss und sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten kann, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen"  
an jemandem liegen 
ÜS
1. Verursacher sein; schuld sein
2. jemandes Angelegenheit sein; derjenige sein, der Einfluss auf eine Sache hat 
1. "Ich dachte immer, es liegt an mir, ich mache etwas falsch"; "Die Sonne scheint, aber mein Herz, das weint! Warum? Das liegt an Dir, denn du bist nicht mehr hier!"; "Und nein, es liegt doch nicht an mir, wenn ich mich gestört fühle von solchen Idioten"; "Chelsea gibt schließlich zu, dass die Probleme vielleicht auch an ihr liegen"; "Selbst wenn er zugibt, dass es auch ein wenig an ihm liegen könnte, ist er dennoch davon überzeugt, dass die anderen mehr Schuld haben"
2. "Es liegt an mir, mein zaghaftes, zweifelndes Innerstes von der Angst, sich zu zeigen, zu befreien"; "Mein Leben leichter werden zu lassen liegt an mir"; "Es liegt an mir und meinem Einsatz, wie viel Geld ich verdiene"; "Es liegt an Dir, das zu ändern"; "Das Paradies ist schon hier, es liegt an Dir, es zu entdecken" 
 
jemand / etwas hat es in sich 
ÜS
beachtlich / nicht zu unterschätzen sein; schwer sein [Gewicht]; stark sein [Alkohol]; schwierig sein [Arbeit] "Das hat es in sich!"  
(völlig) erledigt sein 
ÜS
1. erschöpft sein
2. am Ende sein / sterben
3. ruiniert sein
4. abgeschlossen / beendet / fertig gestellt sein 
1. "Die Arbeit war heute vielleicht anstrengend! Ich bin total erledigt!"
2. "Blut fließt in einem kleinen Rinnsal aus seinem Mundwinkel. Der Cowboy stirbt. 'Ich bin erledigt', hört man ihn sagen, 'lasst mich zurück. Reitet weiter!'"
3. "Ein Streik und wir sind erledigt"
4. "Alle Aufgaben in diesem Unterprojekt sind erledigt"; "Einige Dinge sind erledigt aber andere wichtige Punkte stehen nach wie vor auf der To-do-Liste" 
1, 2, 3: umgangssprachlich; "Jemanden erledigen" bedeutet in der Umgangssprache "jemanden besiegen", "jemandem überlegen sein", "jemanden töten" 
ein harter Knochen sein 
ÜS
1. hart im Nehmen sein; robust / zäh sein
2. streng / rüde / ungehobelt / autoritär sein
3. eine schwierige Aufgabe / ein schwieriger Gegner sein 
 umgangssprachlich; Der Knochen dient in den Redensarten dazu, äußerste Härte und gleichzeitig das Innerste zu symbolisieren. Die Härte wird meist auf Arbeit und andere Schwierigkeiten, aber auch auf den Menschen selbst bezogen 
drei Kreuze hinter jemandem / etwas machen / schlagen 
ÜSL
froh sein, wenn jemand nicht mehr da ist; erleichtert sein, etwas losgeworden zu sein "Er mache einen Unterschied zwischen dem Staat DDR ('hinter dem ich drei Kreuze mache') und dem Land DDR mit seinen Menschen, sagte der gebürtige Dresdner am Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse"; "Letzten Sommer meuterten die Nachwuchsmusiker in Frantz' Orchesterakademie bereits öffentlich gegen ihren Lehrherrn: Frantz gebe 'nichts', sie machten 'drei Kreuze' hinter ihm"; "Ihr steht heute im Mittelpunkt einer Feier, die ihr wohl jahrelang sehnsüchtig herbeigesehnt habt. Welcher Schüler hat nie hat zu allen Zeiten den innigen Wunsch gehabt, mit dem ganzen Schulbetrieb nichts mehr zu tun zu haben, drei Kreuze hinter ihr - der Schule - schlagen zu können"; "Seit heute sind Handwerker im Haus und arbeiten sich vom Bad im Dachgeschoss in den Keller durch. Ich hoffe, in 5 Wochen können wir dann drei Kreuze hinter ihnen machen und langsam zur Normalität zurückkehren" selten; schlagen: sehr selten; Als tragendes Symbol des Christentums gerieten Kreuz und Kreuzesgeste in den Vorstellungskreis von Magie und Dämonismus. Insbesondere schienen beide geeignet, als Bann- und Schutzsymbol Verwendung zu finden und somit die Angriffe des Teufels und anderer böser Geister abzuwehren. Dabei verwischt sich häufig die Grenze zwischen dem bloßen Symbol der Allmacht und Allgegenwart Gottes und der magischen Vorstellung, dass das Kreuzzeichen selbst eine übersinnliche Wirkung ausstrahle. Glaube und Aberglaube durchdringen sich gerade unter dieser Perspektive aufs Engste, woran auch bestimmte kultische Riten der Kirche selbst (etwa das Aschermittwochskreuz) nicht ganz schuldlos sind. Die Wahnideen dämonischer Welterklärung machten das Kreuzzeichen zur Passepartoutformel ritueller Handlungen, vom Exorzismus über Vieh- und Haussegnung bis zur Krankenheilung. Im erwähnten Sinn diente hier der christliche Modus häufig nur der Verbrämung eines heidnischen Grundgestus. Bereits im Mittelalter gab es Stimmen, die vor der abergläubischen Verwendung des Kreuzzeichens warnten. Dies änderte jedoch wenig an der inflationären Verwendung der Kreuzgeste, deren dreifache Wiederholung (ein Symbol der göttlichen Dreifaltigkeit) als besonders wirksam galt. Es ist unmöglich, die Fülle der Anlässe auch nur zu skizzieren, bei denen das Kreuzzeichen selbst zur Durchführung alltäglichster Praktiken als unumgänglich galt. Die Redensart bezieht sich evtl. auf den Abschiedssegen, der den Aufbrechenden vor Gefahren auf dem Weg schützen sollte (Reisesegen). Nach einer anderen Deutung handelt es sich um das Relikt eines echten Bannfluchs. Die Verwendung der Redensart hat heute natürlich nur noch einen scherzhaft-spöttischen Charakter. Siehe auch "drei Kreuze machen
aus allen Nähten platzen 
ÜS
zu eng sein (z. B. Kleidung); zu klein sein, um die vorhandene Menge aufzunehmen; [Personen] dick sein   
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