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REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
blauen Montag machen der Arbeit montags fernbleiben  umgangssprachlich; In Polizeiverordnungen des 17./18. Jahrhunderts, die den feiernden Handwerksburschen harte Strafen androhten, hieß es: "einen guten Montag machen", ähnlich wie "sich einen guten Tag machen". Ursprünglich war der blaue Montag auf den Montag vor Faschingsdienstag beschränkt und wurde auch Fressmontag genannt. Diese Benennung entspricht dem franz. "mardi gras" (fetter Dienstag), dem letzten Tag vor der Fastenzeit. Anderswo hieß dieser Tag auch der unsinnige oder der rasende Montag, woraus der Rosenmontag geworden ist. Da die Farbe Blau in dieser Wendung keinen rechten Sinn ergibt, hat man angenommen, dass es sich um eine Ableitung von althochdeutsch "bliuwan" (sich wild gebärden, herumprügeln. Daher auch: jemanden verbläuen / durchbläuen) handelt. Der blaue Montag wäre dann der Prügelmontag, ein Tag, an dem die betrunkenen Gesellen sich wild gebärden. Eine andere Erklärung bezieht sich auf die Kleiderordnung des Mittelalters. In dieser Ordnung wurden Stoffe und Farben jedes Standes festgelegt. Die so genannten geringen Farben Grau und Braun waren Handwerkern und Bauern an Werktagen zugeordnet; sonn- und feiertags durften sie dagegen blaue Kleider tragen. Wenn Handwerker am Montag nicht arbeiteten und statt der Kleidung des grauen Alltags eine blaue Feiertagskleidung trugen, so machten sie eben einen blauen Montag. Nach einer weiteren Deutung bezieht sich die Redewendung auf die arbeitsbedingte Pause der Wollfärber. Man färbte die Wolle mit dem Färberwaid ein, einem an der Luft bläuenden Farbstoff, und ließ sie über Nacht im Farbbad, um sie dann am nächsten Tag trocknen zu lassen, währenddessen sich die blaue Farbtönung des Indigofarbstoffs entwickelte. An diesem Tag konnten die Arbeiter somit nicht arbeiten, weil sie "blau machten", und sich deshalb dem Müßiggang hingaben. Die Wendung selbst ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Siehe auch "blaumachen"; "blau sein wie ein Veilchen

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