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Geschwurbel
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dummes / inhaltsleeres / weitschweifiges / unverständliches / pseudointellektuelles Gerede; Geschwätz SSynonyme für:
Geschwätz
"Dieses Geschwurbel macht mich ganz wirr im Kopf!"; "Noch so ein nichtssagendes, hochtrabendes Geschwurbel. Wer sagt so etwas? Ein Ackermann-Typ? Ein Machtmensch? Ein arroganter Schnösel?"; "Corona-Geschwurbel: Noch schneller als das Corona-Virus breitet sich in Österreich das Schwurbel-Virus aus"; "Bei diesem Geschwurbel wird offenbar empirische Wissenschaft mit politischer Theologie verwechselt"; "Stirnrunzelnd überflog Simon das Geschwurbel, das vor maßlos übertriebenen Formulierungen nur so strotzte"; "Mit Sloterdijks Geschwurbel kann ich nicht sehr viel anfangen, und es ist kein sonderlich großes Problem, dem Karlsruher Meisterdenker mangelnde Exaktheit im Zitieren und Interpretieren von Texten nachzuweisen"; "Wie viel Sinn deine Thesen ergeben, spielt keine Rolle. Wichtig ist eine gute Mischung aus existentialistischem Geschwurbel und Zynismus. Das Ganze sollte sich irgendwie tiefschürfend anhören, zwischen den Zeilen aber genug Wahnsinn durchblitzen lassen, um deine Zuhörer nachhaltig zu verunsichern"umgangssprachlich, abwertend;

Ursprünglich wurde das Wort zur Bezeichnung einer wirren Ansammlung, einen Schwarm, konfusen Lärm oder Taumel verwendet
QQuellenhinweis:
Grimm [], Geschwurbel
. 1702 beschreibt Kramer das Wort als "eine wirre Menge von Menschen, die wie in einem Ameisenhaufen miteinander reden und durcheinander tanzen"
QQuellenhinweis:
Italienische Erläuterung des Stichwortes Schwurbel, Geschwurbel: "Frotta confusa di molta gente che ciurma, discorre come in un formicaio, che balla in confusione", in: Matthias Kramer: Das herrlich-Grosse Teutsch-Italiänische Dictionarium, oder Wort- und Red-Arten-Schatz ..., Anderer Theil, Von Lit. M bis zu Ende, Nürnberg 1702, S. 728, Sp. 2
. Bei Hügel (1873) ist "G'schwurbl" "der Lärm, der durch das Durcheinanderreden vieler, zu gleicher Zeit an einem Orte sich befindlicher Personen entsteht"
QQuellenhinweis:
Fr. S. Hügel: Der Wiener Dialekt, Lexikon der Wiener Volkssprache, Wien, Pest, Leipzig, A. Hartleben's Verlag, 1873, S. 73, Sp. 1
.

Populär im heutigen Sinne wurde das Wort in den 1990er Jahren
QQuellenhinweis:
https://www.dwds.de/r/plot/?q=Geschwurbel; https://books.google.com/ngrams/graph?content=Geschwurbel&corpus=31
. 2005 schreibt die Süddeutsche Zeitung, es sei "ein Begriff, mit dem in der Umgangssprache unverständliche, realitätsferne oder ideologische Aussagen, etwa in der Politik oder in der Werbung bezeichnet werden. In der Literaturkritik wird das Geschwurbel seit einigen Jahren oft verwendet, um schlechten Stil anzukreiden"
QQuellenhinweis:
Süddeutsche Zeitung, 26.11.2005, S. ROM2; Fragen der Leser
.

Zu Herkunft und Bedeutung siehe auch "schwurbeln
 






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