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Suchergebnis für "Spießbürger"


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REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
ein Spießer / Spießbürger
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eine übermäßig angepasste Person; ein engstirniger Kleinbürger"Wenn wir rausgehen, drehen wir den Ton voll auf, womit sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Spießer-Nachbar sich über den Lärm beschwert"; "Wenn Spießbürger und Kleingeister sich zusammentun, um der Moral zum Siegeszug zu verhelfen, entsteht fast immer Schein- oder Doppelmoral"; (Bildunterschrift:) "Spießer-Klischee: Reihenhaussiedlung im Vorort"; "Ein Spießer war für uns jeder, der früh um sieben aufstand, tagsüber arbeitete, nachts schlief"; "Auf dem Weg zum Stall kommen wir an Pauls Auto vorbei, einem silberfarbenen Kombi, blitzeblank geputzt. 'Das muss das Auto von dem nervigen Spießer sein', murmele ich mehr zu mir als zu Max"; "Natürlich gehen sie dahin, die Spießer, in ihre geliebte Sauna. Zuerst Schrebergarten, dann Sauna, dann Bier(saufen)"; "Ein Spießer ist ein Mensch, dessen Interessen materiell und alltäglich sind und dessen Mentalität aus den Ideen und konventionellen Mainstream-Idealen seiner Gruppe und seiner Zeit besteht"umgangssprachlich, abwertend;

Als Bürger (Bewohner der Burg) bezeichnete man zunächst alle Personen, die nicht auf dem Land wohnten, also die Städter. Als Stand nahm der Bürger die Mittelstellung zwischen Bauer und Adel ein. Die Bürger einer Stadt des Mittelalters waren frei von Leibeigenschaft ("Stadtluft macht frei!") und durften Waffen tragen, um die Stadt zu verteidigen.

Die ursprünglich wirksamen Waffen Spieß und Schild (siehe auch "ein Schildbürgerstreich") wurden allerdings durch die Erfindung der Feuerwaffen ab dem 14. Jahrhundert immer untauglicher, sodass der Adel und die gut bewaffneten Soldaten die Bürgerwehren belächelten, die an den traditionellen Waffen festhielten. So wurde die ursprüngliche Ehrenbezeichnung "Spießbürger" allmählich zum Synonym für veraltetes Denken und sinnlose Tradition, gepaart mit Vorurteilen und geistiger Beschränktheit. Als Spottname wurde der Begriff wohl zunächst im 18. Jahrhundert von den Studenten gebraucht, die auch den Ausdruck "Philister" im gleichen Sinne verwendeten. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff durch die Kurzform Spießer und das Adjektiv spießig erweitert
QQuellenhinweis:
https://de.wikipedia.org/wiki/Spießbürger
.

In den Protest-Jugendkulturen der 1960er-1980er Jahre (Hippies, Freaks, Punks) war der "Spießer" ein oft verwendeter, abwertender Ausdruck, um sich vom angepassten Normalbürger abzugrenzen 
 






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