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Bedeutung Beispiele Ergänzungen

Suchergebnis für "Zierrat"


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Einträge 1 bis 3
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
Firlefanz
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Unsinn SSynonyme für:
Unsinn
;
unnötiges Beiwerk SSynonyme für:
unnötiges Beiwerk
;
albernes Gehabe; Zierrat SSynonyme für:
Zierrat
umgangssprachlich, abwertend; Der Ausdruck Firlefanz geht vermutlich auf altfranz. "virelai" (Ringelspiel, Tanzlied) zurück, dessen Stamm noch in "le virage" (Kurve) erhalten ist. Bei dem spätmittelalterlichen Lyriker Oswald von Wolkenstein (1377-1445) heißt es demnach auch mit der Bedeutung "Tanz": "Gar weidelich trit si den firlefanzen." "Fanz" bedeutete ursprünglich wohl "lustiger Kerl", "Schelm", so dass die Kombination entsteht: Tanz nach Art lustiger Kerle. Allmählich verdunkelte sich der Bezug auf Tanz und Lied, so dass die heutige allgemeinere Bedeutung der Redensart entstand 
Klimbim
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unnütze Sachen SSynonyme für:
unnütze Sachen
;
Zierrat SSynonyme für:
Zierrat
;
Firlefanz SSynonyme für:
Firlefanz
;
unnötiges Aufsehen SSynonyme für:
unnötiges Aufsehen
"Was soll der ganze Klimbim?"umgangssprachlich 
Schnickschnack
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nutzlose Dinge; unnötiges Beiwerk SSynonyme für:
unnötiges Beiwerk
;
überflüssiges Handeln; Unsinn SSynonyme für:
Unsinn
;
überflüssiger Zierrat; leeres Gerede SSynonyme für:
leeres Gerede
"Hier gibt es handgemachtes italienisches Eis ohne Schnickschnack!"; "Die Zimmer sind dementsprechend spartanisch eingerichtet und es wird bewusst auf Schnickschnack verzichtet"; "Das Unternehmen benutzt auf seinen Smartphones Google Android One, also ein pures Android ohne Schnickschnack und jedwede Veredelung der Benutzeroberfläche"; "Ein Koch- und Backbuch aus der jahrzehntelangen Praxis einer sehr guten Hausfrau. Ohne Firlefanz, mit nachvollziehbaren Rezepten für alle, die sehr gutes Essen lieben und auf Schnickschnack verzichten können"; "Zu kaufen gibt es Mode, Design und Kunst wie auch nutzlosen, aber sehr hübschen und unverzichtbaren Schnickschnack"; "Er sagt, was er fühlt - ohne Schnickschnack und Tamtam"; "Im kapitalistischen Rahmen führt dies zur beschleunigten Produktion eines gigantischen Abfalls: geplanter Bruch, technischer Schnickschnack ('gadgets') und Handel mit Zerstörungsmitteln. Die Luxusgüter werden zu Notwendigkeiten, die das Individuum - Mann wie Frau - kaufen muss, um in dem auf Wettbewerb ausgerichteten Arbeits- und Freizeitmarkt seinen 'Status' zu halten"umgangssprachlich, meist abwertend; Bei dem Wort handelt es sich um eine Reduplikation zu (niederdeutsch) "schnacken" (plaudern, reden)
QQuellenhinweis:
Konrad Schwenck: Wörterbuch der deutschen Sprache in Beziehung auf Abstammung und Begriffsbildung, Frankfurt am Main 1838, S. 613; Friedrich Ludwig Karl Weigand: Deutsches Wörterbuch, 2. Bd. (L-Schröter), 1. Abt., Gießen 1860, S. 619; Kluge [], Schnickschnack; Pfeifer [], schnacken
. Ursprünglich bezog es sich also auf leeres Gerede. Über die Bedeutung "unsinnig, ohne praktischen Nutzen" wurde das Wort ab dem 19. Jahrhundert zunehmend auch auf Gegenstände oder Sachverhalte bezogen
QQuellenhinweis:
z. B. Neue Rheinische Zeitung. Nr. 266. Köln, 7. April 1849. Beilage. Beilage zu Nr. 266 der Neuen Rheinischen Zeitung, S. 1, Leserbrief Aus Thüringen, 4. April; Gottfried Keller: Der grüne Heinrich, Bd. 4, Braunschweig 1855, S. 168; Georg von Martens: Die preussische Expedition nach Ost-Asien. Nach amtlichen Quellen. Vierter Band. Berlin 1873, S. 277; vergleiche auch Küpper [], Schnickschnack
, und heute ist die Verwendung im Sinn "Geschwätz" kaum noch zu finden.

"Schnickschnack" ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Bereits Lessing benutzte es in seinem Trauerspiel "Emilia Galotti" (1772):

MARINELLI (der sie zurückhält) Wohin?
ORSINA. Wo ich längst seyn sollte. – Denken Sie, daß es schicklich ist, mit Ihnen hier in dem Vorgemache einen elenden Schnickschnack zu halten, indeß der Prinz in dem Gemache auf mich wartet?
QQuellenhinweis:
Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti, Vierter Aufzug, Dritter Auftritt


Auch von anderen berühmten Schriftstellern wurde das Wort gern benutzt (Goethe, Jean Paul, E. T. A. Hoffmann, Ludwig Börne, Gottfried Keller, Arno Holz), was für eine große Verbreitung schon in früherer Zeit spricht 
 






Redensarten, die aus der Bibel stammen.

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