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REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
jemanden in den April schicken; April, April!
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"Wie die Menschen heute in den April geschickt wurden: Blaue Hummeln, Pizza-Bringdienst per Drohne und eine Bergschuhpflicht im Allgäu?"; "Wie Sarah Bernardi in den April geschickt wurde: Ein amüsantes Video zeigt, wie die Moderatorin von Südtirol 1 am Mittwochmorgen von ihren Kollegen reingelegt wurde, indem sie ihr vorgegaukelt haben, dass das Sendesystem komplett ausgefallen sei"; "April, April! Diesen Ausruf hört man heutzutage zum 1. April immer seltener. Offensichtlich ist der alte Brauchtum der Aprilscherze über die Jahrhunderte altmodisch geworden"; "Nicht nur Freunde und Kollegen schicken sich in den April. Auch Zeitungen, Radiosender und Fernsehstationen flunkern am Tag der Scherze gern. Als erster gezielt in Umlauf gebrachter Aprilscherz eines Mediums gelten die 1957 von der britischen BBC im Fernsehen gezeigten Bilder der Spaghetti-Ernte in der Schweiz"Geht auf den Brauch zurück, sich am 1. April Streiche zu spielen, dabei sagt man "April, April!". Der 1. April gilt in ganz Europa als ein Tag, an dem man unbedarfte Personen mit scherzhaften Aufträgen zum Narren hält. Dieser Brauch geht vielleicht auf die Verlegung des Neujahrstags vom 1. April auf den 1. Januar zurück (1564). Der am Neujahrstag übliche Austausch von Geschenken erhielt sich nach dieser Deutung in Scheingeschenken und unsinnigen Bestellungen.
Es gibt aber noch viele andere Erklärungen. Zunächst einmal hat der Monat April nach Ovid seinen Namen von lat. "aperire" (= öffnen), und zwar mit der Erklärung, dass der Frühling alles "öffne". Man kann so im 1. April Reste alter Frühlingsbräuche vermuten, die sich zu den Narrenbräuchen der Fastnachtszeit stellen. Auch das alte indische Hulifest und die Quirinalia, das Narrenfest der Römer, lagen am Frühlingsanfang und bestanden aus Verkleidungen und Täuschungen. Der Getäuschte, so vermutet man, symbolisiert den nunmehr machtlosen Winter, mit dem der aufkommende Sommer machen kann, was er will.
Es gibt auch biblisch-religiöse Erklärungsversuche. So wird behauptet, der 1. April sei eine Erinnerung an das Herumschicken des Herrn von "Pontius zu Pilatus". Dazu passt schlecht, dass man meist einfältige Leute und Kinder in den April schickt. Auch spricht die weite Verbreitung des Brauchs in der gesamten indogermanischen Welt für einen sehr alten (vorchristlichen) Ursprung.

Ungeklärt ist die romanische Redeweise von "Aprilfisch" (frz.: poisson d'avril, ital.: pesce d'aprile). Typische Aufträge an den Gefoppten bestehen darin, ihn zum Einkaufen (meist in die Apotheke) zu schicken, wo er folgendes bestellen soll: für 20 Pfennige Ipitum (Ich bin dumm), ein Pfund gedörrten Schnees, schwarze Kreide, ein gerades Häkchen oder für einen Pfennig Owiedumm 
 





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