Wörterbuch für
- Redensarten
- Redewendungen
- idiomatische Ausdrücke
- Sprichwörter
- Umgangssprache
Bisher 15449 Einträge - Heute bereits 4077 Anfragen
 
Suchbegriff:       Hilfe 

Eingabe deutscher Sonderzeichen: ä oder ae, ö o. oe, ü o. ue, ß o. ss
Suchbedingung:   
nach Relevanz
(empfohlen)
eines der Wörter alle Wörter genauer Text
      nur ganze Wörter suchen
      Groß-/Kleinschreibung beachten
Suchen in Spalte:
Redensart
     Varianten
         einbeziehen
Bedeutung Beispiele Ergänzungen

Suchergebnis für "etwas bekritteln herumkritteln rumkritteln"


Einen Eintrag gefundenAuf Tippfehler prüfen und neu suchen

Einträge 1 bis 1
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
etwas bekritteln; herumkritteln; rumkritteln
In externen Wörterbüchern suchen (neuer Tab):
DD: Dean Dictionaries - Spanisch
LEO: LEO Deutsch - EnglischLEO Deutsch - FranzösischLEO Deutsch - SpanischLEO Deutsch - ItalienischLEO Deutsch - Chinesisch
PONS: PONS Deutsch - EnglischPONS Deutsch - FranzösischPONS Deutsch - SpanischPONS Deutsch - ItalienischPONS Deutsch - GriechischPONS Deutsch - PolnischPONS Deutsch - PortugiesischPONS Deutsch - RussischPONS Deutsch - SlowenischPONS Deutsch - Türkisch
dict.cc: dict.cc Deutsch - Englischdict.cc Deutsch - Französischdict.cc Deutsch - Spanischdict.cc Deutsch - Italienischdict.cc Deutsch - Griechischdict.cc Deutsch - Polnischdict.cc Deutsch - Portugiesischdict.cc Deutsch - Russischdict.cc Deutsch - Niederländischdict.cc Deutsch - Türkisch
linguee.de: linguee.de Deutsch - Englischlinguee.de Deutsch - Französischlinguee.de Deutsch - Spanischlinguee.de Deutsch - Italienischlinguee.de Deutsch - Griechischlinguee.de Deutsch - Polnischlinguee.de Deutsch - Portugiesischlinguee.de Deutsch - Niederländisch
SAbrufstatistik
(neuer Tab)
4Häufigkeit:
1 = sehr selten
...
7 = sehr häufig
8 = regional begrenzt
9 = veraltet

ÄFür diesen Eintrag einen Änderungsvorschlag machen
(neuer Tab)
ÜFür diesen Eintrag ein Synonym, Antonym oder eine Übersetzung eintragen
(Mitglieder, neuer Tab)

Nur möglich nur für angemeldete Mitglieder.
Jetzt anmelden ("Gast" oben rechts oder auf Anmeldeseite) und weitere Vorteile nutzen!
etwas kritisieren SSynonyme für:
kritisieren
;
nörgeln SSynonyme für:
nörgeln
;
auf kleinliche Weise bemängeln
"Wer immer nur an allem herumkrittelt, statt Lösungen aufzuzeigen, macht sich auf Dauer unglaubwürdig"; "Was die schon in meiner Jugend an uns rumgekrittelt haben. Es ging um Musik, um Haarschnitte, um Klamotten - und zwar immer mit Verboten"; "Die WQHD-Auflösung des Monitors beschert ein angenehm scharfes Bild und an den Ergonomiefunktionen gibt es wenig zu kritteln"; "Die anderen Fraktionen bekritteln, dass Sie nur das Gespräch suchen, wenn Sie etwas brauchen. Wie sehen Sie die Kommunikation?"; "Aber so was ist ebenso billig wie all die Artikel und Kommentare, die genüsslich die Provinzialität, Blässe und Steifheit des 'Kandidaten' bekritteln. Da maulen nur Journalisten, deren Selbstwertgefühl abhängt vom Marktwert ihres Interviewpartners und die die Sehnsucht nach großen Männern umtreibt, die angeblich Geschichte machen"umgangssprachlich; Dieses Verb hat oft eine leicht abfällige Note und wendet sich damit gegen eine allzu ausgeprägte Pedanterie beim Kritisieren.

Ursprung ist das Verb "grittelen, gritteln" (Ende 17. Jahrhundert
QQuellenhinweis:
Kaspar von Stieler: Der Teutschen Sprache Stammbaum und Fortwachs oder Teutscher Sprachschatz ..., 1691, Sp. 705
), dessen Herkunft nicht geklärt ist und im 18. Jahrhundert zu "kritteln, bekritteln" wird. Auf Klopstock (1774) geht der Hinweis auf den Einfluss der Wörter "Kritik, kritisieren" zurück
QQuellenhinweis:
Friedrich Gottlieb Klopstock: Klopstocks Werke, Band 12, Die deutsche Gelehrtenrepublik, Leipzig 1817, S. 131 f.; vergleiche auch Grimm [], kritteln 1c; Pfeifer [], kritteln; Kluge [], kritteln
, der auch auf das Niederdeutsche verweist. Dieser Einfluss dürfte sich eher auf die Bedeutung und nicht auf die Änderung des Anlautes von G zu K beziehen, denn alle Belege aus dem Nieder- und Mitteldeutschen weisen den K-Anlaut auf
QQuellenhinweis:
Honnen 2018 [], kritteln, Krittelei
. Schon im Mittelalter gab es das Wort "kreten" (zanken, streiten
QQuellenhinweis:
Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): kreten
), im Norddeutschen "kriddeln" (zanken, Einwürfe machen, sich ärgern) und "kriddelig" (verdrießlich, zänkisch)
QQuellenhinweis:
Versuch eines bremisch-niedersächsischen Wörterbuchs, herausgegeben von der bremischen deutschen Gesellschaft, II Theil G-K, Bremen 1767, S. 869
.

Das alte Mundartwort fand als "(be)kritteln" im 18. und 19. Jahrhundert Eingang in die Literatur, so bei Wieland, Goethe, Schiller, Heinrich Heine, Schopenhauer und Theodor Fontane. "Herumkritteln" finden wir seit dem frühen 19. Jahrhundert
QQuellenhinweis:
Adolph Müllner: Spiele für die Bühne, Bd. 1, Leipzig, bei Georg Joachim Göschen, 1818, S. 62
, das Adjektiv "krit­te­lig" (zum Herumkritteln neigend) ist heute nur noch selten in Gebrauch 
 





Redensart des Tages:

vor Wut / Ärger platzen

mehr ...



Sie benutzen einen AdBlocker.
Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen für diese Seite deaktivieren.