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Suchergebnis für "jemand streut jemandem Salz in die Wunden"


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Einträge 21 bis 21
REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
jemandem Rosen auf den Weg streuen
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"'Rosen auf den Weg gestreut' – Kritik an der akzeptierenden Sozialarbeit mit rechten Jugendcliquen"; "Niemand hat ihr Rosen auf den Weg gestreut. Es gab viele Enttäuschungen, aber ihr angeborenes Ja zum Leben gilt auch noch in der Endphase"; "Die SPD-Führung wird Oskar Lafontaine keine Rosen auf den Weg streuen, wenn er im April zum ersten Mal wieder eine Parteitagsbühne betritt. Noch ist die Bitterkeit über seine Desertion aus dem Amt des Finanzministers, über seinen Gesprächsboykott gegenüber dem Kanzler nicht gewichen"; "Dass ihm der Deutsche Gewerkschaftsbund Rosen auf den Weg streut, hat mit Sicherheit auch Kanzlerkandidat Stoiber nicht erwartet. Die umgehend geäußerte Kritik am CSU-Chef wirkt jedoch vorschnell und unbedacht"Die Rose ist eine Blume der Anbetung, Liebe und Freude. Schon Nero ließ bei seinen Gastmählern durch Öffnungen in der Decke des Saals Rosen auf die Gäste herabregnen
QQuellenhinweis:
vergleiche Wander [], Rose 115
. Noch heute wird bei festlichen Anlässen, einer Hochzeit etwa, der Boden mit Rosenblättern bestreut. Wem also - bildlich gesprochen - Rosen auf den Weg gestreut werden, darf sich wertgeschätzt und geehrt fühlen.

Schon in einem Gedicht aus dem Jahr 1657 ist das Motiv zu finden: "Heute werd' ich dir die Bahn / Voller Rosen streuen"
QQuellenhinweis:
Angelus Silesius: Johannis Angeli und Georgii Josephi Vierdter Theil Der Geistlichen Hirten-Lieder, Viertes Buch, Breslau, 1657 S. 70
. Der redensartliche Gebrauch dürfte durch das Gedicht "Lebenspflichten" von Ludwig Christoph Heinrich Hölty, 1776 entstanden, angeregt worden sein. In den ersten beiden Strophen heißt es:

Rosen auf den Weg gestreut,
Und des Harms vergessen!
Eine kleine Spanne Zeit
Ward uns zugemessen.

Heute hüpft, im Frühlingstanz,
Noch der frohe Knabe;
Morgen weht der Totenkranz
Schon auf seinem Grabe.

Auch im ironischen, antifaschistischen Gedicht "Rosen auf den Weg gestreut" von Kurt Tucholsky (1931) wird die Redewendung im übertragenen Sinn verwendet.

Zu "Weg" siehe auch "seinen Weg machen / gehen", "neue / andere Wege beschreiten / gehen"; vergleiche auch "auf Rosen gebettet sein
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