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Suchergebnis für "jemanden anpfeifen"


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REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
jemanden anpfeifen jemanden anschnauzen / beschimpfen / scharf zurechtweisen  "Ich lasse mich von dir nicht so anpfeifen!"; "Ich war gestern gerade mal 5 Minuten zu spät und sofort wurde ich total angepfiffen, von wegen, ob ich eigentlich die Uhr lesen könnte"; "Meine Schwester hat mir gesagt, ich hätte einen total strengen, harten Ton drauf mit Alex - sobald der 'Buh' sagt, würde ich ihn anpfeifenumgangssprachlich, salopp; Dieser Ausdruck ist schon sehr alt. Wir finden ihn schon mehrmals in der Lutherbibel als Ausdruck der Verachtung, z. B. in Micha 6, 14-16: "Du sollst nicht genug zu essen haben und sollst verschmachten. Und was du beiseite schaffst, soll doch nicht davonkommen; und was davonkommt, will ich doch dem Schwert überantworten. Du sollst säen, und nicht ernten; du sollst Öl keltern, und dich damit nicht salben, und Most keltern, und nicht Wein trinken. Denn man hält die Weise Omris und alle Werke des Hauses Ahab und folgt ihrem Rat. Darum will ich dich zur Wüste machen und ihre Einwohner, daß man sie anpfeifen soll; und ihr sollt meines Volkes Schmach tragen."

Wie wir Adelung entnehmen können, wurde das Wort aber auch noch anders verwendet: "Im Hochdeutschen ist auspfeifen in diesem Verstande gewöhnlicher. Ehedem wurde es auch im guten Verstande gebraucht, für mit Pfeifen und Posaunen bewillkommen"
QQuellenhinweis:
Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793-1801, anpfeifen
.

Im nicht-umgangssprachlichen Sinn kann man im Sport auch ein Spiel oder einen Spielabschnitt "anpfeifen" (= durch einen Pfiff eröffnen) 

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