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REDENSART BEDEUTUNG BEISPIELE ERGÄNZUNGEN
von Zeit zu Zeit
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"Wie nun macht der Staat sich diesen Umstand zunutze? Er erhöht von Zeit zu Zeit das Bußgeld für bestimmte Delikte"; "Marken passen das Design ihrer Logos von Zeit zu Zeit an"; "Während er ihr Krankenblatt durchblätterte, hob er von Zeit zu Zeit den Blick und fixierte sie durchaus nicht unfreundlich"; "Die von Zeit zu Zeit erforderliche Reinigung des Öltanks diene nicht der Vorbeugung oder der Beseitigung von Mängeln an der Heizungsanlage, sondern der Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit"; "Von Zeit zu Zeit kamen sie an Mitstudenten vorbei, die paarweise oder in Grüppchen auf dem hübschen Pfad unterwegs waren"; "Alle Übungen machen viel Spaß, können von Zeit zu Zeit aber auch recht anstrengend sein, finden die Frauen"Die indogermanische Wurzel dai (= teilen) lässt erkennen, dass die Zeit ursprünglich als etwas Abgeteiltes und Zugeteiltes verstanden wurde, eher als Abschnitt denn als (kontinuierlicher) Verlauf. Dies liegt wohl an den abschnitthaft erfahrbaren natürlichen Einheiten der Zeit: Tag und Nacht, Jahreszeit, Ebbe und Flut, Sonnenbahn und Mondwechsel. Erst die Erfindung von Sonnen-, Wasser- und Wanduhren ließ die Zergliederung in kleinere (künstliche) Zeiteinheiten wie Stunde und Minute zu. Mit der Redensart "von Zeit zu Zeit" werden derart abschnitthaft empfundene Zeitpunkte oder -räume miteinander in Beziehung gebracht.

Der Begriff "Zeitraum" weist dabei schon darauf hin, dass die abstrakte und unsichtbare Dimension der Zeit gerne in räumlichen Kategorien vorgestellt und ausgedrückt wird ("über kurz oder lang"). Die Zeit wird hier als Weg oder Strecke gesehen, die zurückgelegt wird, das Leben selbst erscheint als Lebensweg oder als Lebensreise. Da die Lebensreise gerne als Schiffsreise gesehen wird, besteht eine bildliche Verbindung zur Vorstellung, die Zeit sei ein fließendes Gewässer, ein Strom oder Fluss.

Der erste, der dieses Bildfeld durchdacht hat, dürfte der griechische Philosoph Heraklit (549-480 v. Chr.) gewesen sein. Ihm wird das berühmte Wort "Alles fließt, nichts besteht" zugeschrieben, das den unaufhörlichen Wandel der Erscheinungen als Fluss beschreibt. Volkstümlich wurde diese Bildwelt wohl vor allem durch die Sand- und Wasseruhren der Antike, in denen die Zeit augenfällig abzulaufen oder zu verrinnen scheint.

Zu diesen beschriebenen Versuchen, dem Alltagsverstand die Zeit als Raum, Weg oder Fluss begreifbar zu machen, ist im 20. Jahrhundert die Metapher "Zeit ist Geld" hinzugekommen, deren einzelne Komponenten allerdings schon weit zurückweisen. So sind Wendungen wie "jemandem die Zeit stehlen" oder Spontanbildungen wie "Zeitraub" oder "Zeitdiebstahl" immerhin seit dem 16. Jahrhundert (etwa bei Luther) belegt. Und Schiller verbindet die Vorstellungen vom Zeitkonto und dem Zeitdiebstahl in dem Satz: "Du hast mir eine kostbare Stunde gestohlen, sie werde dir an deinem Leben abgezogen!"
QQuellenhinweis:
Die Räuber 1, 3
 
 






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